Ermittlungserfolg für Eschenbacher Polizei
DNA-Spur überführt Einbrecher

Bild: Polizei
Vermischtes
Grafenwöhr
04.07.2016
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Schon zum dritten Mal in diesem Jahr schaffte es ein 34-Jähriger am Montag in den Polizeibericht: Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd am 17. Januar hatte die Polizei den Mann festgenommen. Wenig später konnte sie ihm Einbrüche bei Ansbach nachweisen. Nun steht fest: Auch in Grafenwöhr war der Einbrecher aktiv.

Die DNA-Analyse überführte den Mann: Er war es, der in der Nacht vom 13. Januar in ein Einfamilienhaus in Grafenwöhr einstieg und mit Bargeld und Schmuck im Wert von circa 1000 Euro verschwand. Die Bewohner waren damals nicht zu Hause. "Aufgrund der sorgfältigen Spurensicherung noch in der Tatnacht konnte eine DNA-Spur des Täters gesichert werden", vermeldet die Eschenbacher Polizei nun. Diese Spur habe die Auswertung des Bayerischen Landeskriminalamts dem 34-Jährigen zugeordnet.

Davon wusste die Polizei noch nichts, als sie den Mann am 17. Januar in einem schwarzen Audi A6 stoppte. Er floh zunächst im Auto über schneeglatte Straßen von Grafenwöhr über Gmünd bis zum Josephsthal. Dort flüchtete er zu Fuß mehrere Stunden und Kilometer kreuz und quer durch den Wald, immer verfolgt durch Polizeibeamte. Sogar durch die die Haidenaab watete der Mann - letzlich erfolglos. Nahe Pechhof stellten ihn die Beamten. Während der Flucht warf der Litauer zwei Taschen mit Laptops, einem gefüllten Sparschwein und Silberschmuck weg.

Weil diese Gegenstände zunächst keinem Diebstahl zugeordnet werden konnten, musste die Polizei den Mann laufen lassen. Erst am Folgetag meldete die Polizei Ansbach, dass die Funde zu drei Wohnungseinbrüchen vom 16. Januar passen. Wegen des daraufhin erlassenen Haftbefehles nahm die italienische Polizei den Mann bereits Anfang April in Bozen bei einer Kontrolle fest. Er sitzt inzwischen in der JVA Nürnberg und wartet auf seine Verhandlung. Dabei muss er sich nun auch für den Einbruch in Grafenwöhr verantworten.
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