Erstkommunionkinder stellen sich vor
Ton in Gottes Melodie

Vermischtes
Grafenwöhr
26.04.2016
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Gmünd. "Wir sind ein Ton in Gottes Melodie", war der Familiengottesdienst am Sonntag in Gmünd überschrieben, den die Kommunionkinder mitgestalteten. Die Gläubigen erlebten eine melodische Eucharistiefeier, denn Gebet und Gesang wie die einzelnen Elemente der Liturgie waren vom Motto durchwoben. Mit den einfühlsamen Texten gelang es David, Elisabeth, Melissa, Fiona, Christoph und Tim zu vermitteln, was aus ihrer Perspektive ein einzelner Ton im "Gesamtgefüge von Gottes wunderbarer Melodie" bedeutet.

"Jesus hat uns die Frohe Botschaft von Gottes Liebe zu allen Menschen verkündet. Und diese Botschaft ist Musik in unseren Ohren", betonte Stadtpfarrer Bernhard Müller. Die Predigt übernahmen die jungen Akteure. Sie stellten sich vor und erklärten, weshalb sie sich auf die Erstkommunion freuen. In den Fürbitten spannten die Kinder einen Bogen vom persönlichen Alltag über das kostbare Geschenk von Eltern bis hin zu so vielen falschen Tönen und Missklängen in der Welt. So lautete etwa eine der Bitten: "Vielen Menschen, darunter so vielen Kindern, ist oft nicht zum Singen zumute, weil sie krank sind oder in Not leben müssen. Schenke ihnen Menschen die helfen, damit Musik und Freude einkehren können."

In der Meditation mahnte Fiona an, Gottes Melodie in sich aufzunehmen, still nachzusinnen über die zugedachte eigene Stimme, "denn sein Lied ist leise". Gottes Melodie, so ihr Fazit, sei ein Liebeslied für jeden von uns. "Das habt ihr toll gemacht", lobte der Pfarrer am Schluss und dankte dabei auch Birgit Walberer und Corina Hausner für die Vorbereitung wie Doris Schmid und Johanna Rubenbauer für die musikalische Begleitung. Die Gläubigen bekräftigten dies mit starkem Applaus.
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