Es geht nur gemeinsam
Kooperationsraum Vierstädtedreieck aufgelöst

Helmuth Wächter (rechts) blickte auf den Leader-Zeitraum von 2007 bis 2013 zurück. In der Jahreshauptversammlung des Kooperationsraums Vierstädtedreieck waren auch stellvertretender Landrat Albert Nickl und Regionalmanagerin Margit Frauenreuther zugegen. Bild: rgr
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Grafenwöhr
18.02.2016
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Zusammen waren sie stark, setzten elf Projekte im LAG Kooperationsraum Vierstädtedreieck um. Die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) hat ihre Tätigkeiten beendet und den Zusammenschluss am Dienstag im Hotel "Zur Post" aufgelöst.

"Der westliche Landkreis ist gut zusammengewachsen", betonte LAG-Vorsitzender Helmuth Wächter, der einen Rückblick über den Leader-Zeitraum von 2007 bis 2013 gab.

Restgeld 9000 Euro


In dieser Zeit wurden elf Projekte realisiert: der Ausbau eines straßenbegleitenden Radwegs zwischen Vorbach und Oberbibrach, die Zukunftsanalyse des Freizeitzentrums Dießfurt sowie der Radweg zu Kapellen und Türmen an der Europäischen Hauptwasserscheide, an dem auch ein Aussichtsturm errichtet worden ist. Ferner wurden eine Radl-Info- und Servicestation beim Hexenhäusl am Rußweiher (Eschenbach), ein Radlpoint in Schwarzenbach sowie ein Wassererlebnisplatz in Pichlberg realisiert.

Das neue Konzept der Ausstellung im Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum bezeichnete Wächter als Höhepunkt. Er berichtete auch von der Revitalisierung der Schönbergbühne in Grafenwöhr. Die Anlaufphase der internationalen Begegnungsstätte im Kloster Speinshart fand Unterstützung. "Bei dem Radwegkonzept für den Kooperationsraum Vierstädtedreieck haben alle Kommunen mitgemacht", sagte Wächter. Mit der Eröffnung der Radsaison am 3. Mai 2015 wurde das Radwegnetz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nach dem durchaus positiven Kassenbericht von Dieter Klein beschlossen die Mitglieder einstimmig die Auflösung der Lokalen Arbeitsgruppe. Wächter schlug vor, das überschüssige Geld von mehr als 9000 Euro für die Senioren-Einrichtung "Hand in Hand" zu übergeben. Somit bliebe es auch im westlichen Landkreis. Die Bürgermeister stimmten diesem Vorschlag zu.

"Vorreiterrolle"


"Die interkommunale Zusammenarbeit hat der Region gut getan", lobte stellvertretender Landrat Albert Nickl. Dank gebührte Wächter, der als Initiator angeschoben hatte. Dr. Siegfried Kiener (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) sprach von einer "Vorreiterrolle" und vom Leader-Projekt als "Geburtshelfer" der Strukturförderung.

"Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gab es ein 'Wir' im westlichen Landkreis", sagte Leader-Koordinator Hans-Michael Pilz. Neben den Zuschüssen von 900 000 Euro ist wichtiger, was in der Lokalen Arbeitsgruppe passiert. Es geht immer nur gemeinsam. Im Kooperationsraum wurde beste Vorarbeit geleistet", lobte er. (Hintergrund)
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