Evangelische und katholische Christen beten und singen Taizélieder in der Michaelskirche
Frieden hat Zukunft

Vermischtes
Grafenwöhr
24.10.2016
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Grafenwöhr/Pressath. (rgr) "Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus, meine Zuversicht; auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht!", sangen die Gläubigen beim ökumenischen Taizégebet in der Grafenwöhrer Michaelskirche.

Viele Kerzen, die vor dem Kreuz standen, erleuchteten das Gotteshaus. Pfarrer Dr. André Fischer begrüßte auch im Namen von Pfarrer Bernhard Müller die Christen beider Konfessionen und forderte zum Beten für den Frieden auf. "Wir bitten dich, setze den Kraftstrom des Friedens in allen Menschen in Bewegung. Verbinde die Herzen aller, die für eine friedliche Lösung einstehen und führe diese weltweite Bewegung für den Frieden zum Erfolg", beteten Mitglieder des Arbeitskreises "Ökumene". Gott möge auch all jene leiten, die verantwortlich für Krieg und Gewalt, Hass und Intoleranz sind. "Gib ihnen Kraft zum Umdenken und Mut zur Umkehr", hieß es. Alle müssten erkennen, dass Frieden bei den Menschen beginnt und dass nur Gedanken der Liebe und Versöhnung den Weltfrieden und das Überleben der Erde sichern.

Unter der Leitung von Walter Thurn sang der Chor "New Voices" "Laudate Dominum", "Christus, Dein Licht", "O Lord, hear my prayer", "The Kingdom of God", "Nade te turbe" und abschließend "Behüte mich, Gott". Die beiden Pfarrer erteilten den Segen. Viele Gläubige verharrten am Schluss vor dem Kreuz und legten dort auch ihre Kerze ab.
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