Fasching des Katholischen Frauenbunds

Pfarrer Bernhard Müller.
Vermischtes
Grafenwöhr
29.01.2016
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Schön hässlich waren die beiden Damen.

Der Katholische Frauenbund erheitert die Senioren bei einem vergnüglichen Nachmittag im Jugendheim. Dafür haben sich die Verantwortlichen besonders hübsch gemacht.

Die Jungfrauenwallfahrt soll's richten: Alle sind auf Männerfang aus und bitten und betteln, was das Zeug hält. Hilfsmittel war Weihwasser, mit dem die hübschen Damen nicht wirklich zimperlich umgingen.

Besonders den männlichen Senioren unter den Besuchern des Seniorenfaschings wurde es beim Aussehen der Frauen ganz anders. Begeistert hatte der Auftritt aber dennoch das ganze Publikum.

Magische Verwandlung


Zum Seniorenfasching im Jugendheim begrüßten Johanna Wohlmann und Frauenbund-Vorsitzende Doris Baumann die Gäste und wünschten gute Unterhaltung im voll besetzten großen Saal des Jugendheims. Gleich zu Beginn gab es Gegensätze mit dem Gefangenenchor, der sich bald darauf in flotte Tänzerinnen verwandelte.

Ganz anders verhielten sich die Damen bei der Jungfrauenwallfahrt, die sich nichts sehnlicher als einen Mann wünschten. Beim Silberhochzeitspaar (Theresia Hacker und Rita Uschold) gab es Meinungsverschiedenheiten, als das Paar im Zimmer ihres Hotels ankam - " denn vor 25 Joar hatte der Ehemann doch ganz anders reagiert."

Musik und Modenschau


Natürlich kam auch die Musik nicht zu kurz. Dafür sorgte "Harmonika-Franz", der zum Tanz aufspielte. Den Senioren wurden auch Krapfen und Kücheln zum Kaffee sowie anschließend Brezen serviert. Auf die Bühne gingen auch Brigitte Gebhardt und Inge Dötsch. Letztere klärte das Publikum auf, warum die Predigt in der Kirche "für d'Katz" war.

Am Faschingsnachmittag kamen auch die Modenschau, der Hausaufgabensketch und das große Symphonieorchester mit Rosi Ließmann als Dirigentin beim Publikum sehr gut an.

Pfarrer MüllerAbt als Superstarbewerber

Grafenwöhr. (rgr) Im Dezember kommt er als Bischof ins Jugendheim, in der "fünften Jahreszeit" war er zunächst ein Gärtner und später zwar nicht auf der "DSDS"-Bühne, aber als Schlagersänger auf der Jugendheimbühne. Stadtpfarrer Bernhard Müller unterhielt damit die Senioren bei ihrem Fasching.

Das erste Lied, das der "Schlagersänger" präsentierte, hat ja sogar einen religiösen Hintergrund. "Und dann die Hände zum Himmel ..." - das ist Gebetshaltung. "Also lasst uns nochmal beten", so Pfarrer Müller. Beim nächsten Lied griff er auf einen Schlager von Gus Backus zurück: "Da sprach der alte Häuptling der Indianer, wild ist der Westen ..." "Aber da wir nicht im wilden Westen sind, obwohl man es manchmal meinen könnte, sondern in der Pfarrgemeinde, habe ich das Lied ein wenig umgedichtet."

Dazu gab es eine Verwandlung in einen Franziskaner-Abt. "Sax'ndi - bin ich hi! Was ist des - für a Stress! I brauch hier - jetz a Bier. Sonst in trapp - mach ich schlapp!" Bei den neuen Zeilen machte der Abt auch auf die fehlenden Kirchgänger aufmerksam: "Unser Kirch - is so groß. Bräucht ma die Hälft Reihen bloß! Passen so - viel Leit ei. Bloß sie gehn - ga net nei!" Weitere Themen waren die drei Ruhestandspfarrer, das Jugendheim und die neue Gemeindereferentin. Da sprach der alte Abt der Franziskaner: Schön ist's im Himmel, schwer ist's im Beruf ..." Als Zugabe gab es das Schürzenjähger-Lied "Sierra Madre" aus dem Jahr 1997.
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