Feuerwehrehrung
Zu jeder Tages- und Nachtzeit

Für 40 und 25 Jahre im Dienst für den Nächsten wurden einige Feuerwehrleute von Landrat Andreas Meier (Zweiter von links) ausgezeichnet. Bild: rgr
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Grafenwöhr
19.05.2016
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Einige schöne Stunden für viele Jahre unentgeltlichen Einsatz. Grafenwöhrs Bürgermeister und dem Landrat war beim Ehrenabend klar, dass sie nur ein symbolisches Dankeschön für einen unbezahlbaren Dienst bieten konnten.

Sie sind immer da, wenn sie gebraucht werden - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Früher ging es nur um Brandbekämpfung. Jetzt decken Feuerwehrleute ein breites Spektrum ab, gehen mit modernster Technik um.

Einige Feuerwehrleute bekamen im Rathaus für ihre langjährige Dienstzeit als besondere Wertschätzung das Feuerwehr-Ehrenzeichen. Bürgermeister Edgar Knobloch begrüßte auch die Ehefrauen und Partnerinnen, die "auf vieles verzichten müssen, wenn ihre Männer im Dienst unterwegs sind". Grüße gingen auch an Kreisbrandrat Richard Meier, Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz, Kreisjugendwart Bernd Hutzler sowie an die Kommandanten und Vorsitzenden der Feuerwehren Grafenwöhr, Gmünd, Hütten und Gößenreuth.

"Herzlichen Dank für die Einsätze in der Stadt. Es ist wichtig, dass sich im Ernstfall jemand kümmert, so dass die Bürger beruhigt schlafen können. Auch im gesellschaftlichen Leben kann man sich auf die Feuerwehr verlassen", lobte Knobloch.

"Viel zu selten wird Dank gesagt; öfter gibt es Kritik", weiß Landrat Andreas Meier. Er sprach ein "ganz herzliches Dankeschön" aus und überreichte die Urkunden im Namen des Freistaats Bayern für 25-jährige Dienstzeit an Alexander Richter (Grafenwöhr), Oliver Neubauer und Norbert Krauß (Gmünd) sowie an Adolf Rettinger (Hütten), Josef Merkl (Gößenreuth) für 40 Jahre. Auch Martin Wittmann (Grafenwöhr) ist 40 Jahre im Einsatz. Seine Ehrung wird nachgeholt.

"Die Entscheidung, im Dienst des Nächsten tätig zu sein, und kein einfaches Handwerk auszuüben, ist grundlegend", so der Landrat. Mit ihrem Dienst entlasten die Aktiven die Kommunen. "Sie haben Vorbildliches und Außergewöhnliches über eine lange Zeit geleistet. Die Ehrung ist ein kleines Dankeschön", so Meier mit der Bitte, das Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.

Seinen Dank drückte auch Kreisbrandrat Richard Meier aus und wendete sich auch an die Ehefrauen und Partnerinnen: "Sie können stolz sein auf ihre Männer, da sie für die Allgemeinheit da sind und den in Not Geratenen geholfen haben. Als Beispiel nannte er auch den Kampfflugzeug-Absturz und das Zugunglück in Freihung. Dank zollte Meier auch dem Bürgermeister: "Die Stadt gibt viel Geld für die Feuerwehr aus. Das kommt den Bürgern zugute."
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