Florian Rommel und Edgar Knobloch tauschen sich aus
Ein Prosit der Zusammenarbeit

Unter der Floriansstatue überreichte Bürgermeister Edgar Knobloch (rechts) Oberstleutnant Florian Rommel einen Bierkrug. Bild: mor
Vermischtes
Grafenwöhr
17.11.2016
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Rund 100 Tage ist Oberstleutnant Florian Rommel im Amt. Beim Besuch im Grafenwöhrer Rathaus betonten er und Edgar Knobloch die weitere enge Zusammenarbeit. Die Chefs tauschten nicht nur Informationen aus. Es gab auch Geschenke.

"Der Übungsplatz Grafenwöhr ist eine hochwertige Einrichtung mit modernen Schießbahnen. Das Team der Bundeswehr ist super motiviert, und die übenden Bundeswehreinheiten sind hochzufrieden", berichtete Oberstleutnant Florian Rommel beim Besuch im Grafenwöhrer Rathaus Bürgermeister Edgar Knobloch von seinen ersten Eindrücken.

Fast 100 Tage ist der neue Kommandant beim Deutschen Militärischen Vertreter (DMV) Truppenübungsplatzkommandantur Grafenwöhr nun im Amt, zugleich nimmt er die Aufgaben des Standortältesten wahr. Sowohl bei den Militärs wie auch der zivilen Seite fühlt sich der geborene Bamberger gut aufgenommen. Thema im Rathaus war kurz nach der US-Präsidentenwahl vor allem die Zusammenarbeit mit den Amerikanern. Rommel wie auch Knobloch lobten den guten Austausch mit den Verantwortlichen der US-Armee und die offene Informationspolitik, es sei ein gedeihliches Miteinander. Der Übungsplatz biete hohe Qualitäten, sagte Oberstleutnant Rommel, der sich künftig um eine gute Auslastung des Übungsareals durch die Bundeswehr einsetzen will. Verbesserungen soll es in der Infrastruktur geben. Die Bundeswehr mit dem Service-Center des Bundeswehrdienstleistungszentrums betreibt einen Unterkunftsbereich im Lager Normandie, dort wird gerade der Neubau oder die Vollsanierung einer Truppenküche vorangetrieben. Eine 1700-Mann-Bundeswehr-Übungstruppe ist die Kapazitätsforderung in Unterbringung und Verpflegung.

Großen Wert legt Knobloch auf die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr sowie auf die Nutzung des Platzes durch deutsche Soldaten, sie seien in der Stadt herzlich willkommen. Grafenwöhr wolle den Bundeswehrsoldaten eine gute "Heimat auf Zeit" sein. Knobloch freute sich über die gute Eingewöhnung des gebürtigen Franken und lud ihn zu den vielen Festen in der Stadt ein. Als Willkommensgruß überreichte er Rommel einen Bierkrug mit Wasserturm und Forsthaus, den Wahrzeichen des Übungsplatzes. "In Gmünd hat die Feuerwehr sogar eine Florians-Stube, in der der Bierkrug auch gefüllt werden könne", sagte Knobloch augenzwinkernd. Der Bundeswehrchef merkte dazu an, er sei Feuerwerker und weniger Feuerwehrmann.
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