Fünf neue Königskinder

Vier Mädchen und ein Junge haben sich als Messdiener bereiterklärt, am Reich Gottes mitzuwirken: (vorne, von links) Fabian Doleschal, Franziska Uhl, Katharina Biersack, Luise Hiller, Hannah Meißner. Mit im Bild die "diensthabenden Ministranten", Stadtpfarrer Bernhard Müller (hinten, Zweiter von rechts) und Gemeindereferentin Christine Gößl (rechts). Bild: az
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Grafenwöhr
25.11.2016
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Die Ministranten der Grafenwöhrer Pfarrei haben Zuwachs bekommen: Vier Mädchen und ein Junge wurden als Messdiener aufgenommen.

"Wir sind Kinder Gottes und wir sind Königskinder. Fünf neue Ministranten wollen mitarbeiten am Königreich Jesu", führte Gemeindereferentin Christine Gößl am Christkönigsfest in die Messfeier ein, die "Sin falta" unter Leitung von Ute Groß begleitete. Fabian Doleschal, Franziska Uhl, Katharina Biersack, Luise Hiller und Hannah Meißner wollen künftig am Altar dienen . Sie wurden bei der Messfeier offiziell in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen.

Jesus sei kein König im herkömmlichen Sinn gewesen. Sein Reich sei ein Reich der Liebe für alle Menschen. "Für den Aufbau sind wir persönlich angesprochen und gefordert", sagte Gössl. Sie verwies auf die fünf Neuen und formulierte mit Freude: "Diese haben sich bereit erklärt, am Reich Gottes mitzubauen." Die Kinder stellten sich der Gemeinde vor und begründeten ihre Entscheidung. An einer Stellwand brachte Gemeindepraktikant Christian Glaser Begriffe rund um das "Dienen" an. Zelebrant Stadtpfarrer Bernhard Müller segnete zuerst die Kinder, dann die Plaketten. Diese Zeichen der Zugehörigkeit legten ihnen die Gruppenleiterinnen Johanna Baumann und Vanessa Trummer um.

Als besonders bewegend empfunden wurde das von "Sin falta" vor der Kommunionfeier gesungene "Vater unser", mitgesprochen vom Volk. Auch das Lied zum Friedensgruß "...wir knüpfen, Shalom, ein Friedensnetz", beeindruckte.

Der Pfarrer dankte allen Mitwirkenden, die Gläubigen applaudierten. Ganz Ohr waren sie bei der Meditation, im Wechsel gesprochen von Johanna Baumann und Vanessa Trummer, die ihren Traum vom Kirchenbild vortrugen. (siehe Kasten)

"Ich träume von einer Kirche"Ich träume von einer Kirche, die offen steht für alle; die nicht gereizt reagiert, wenn Menschen uninteressiert weitergehen.

Ich träume von einer Kirche, die sich nicht ängstlich verkriecht, sondern Wagnis zeigt und Mut den Menschen unserer Zeit zu dienen.

Ich träume von einer Kirche, die wie eine gute Mutter oder wie ein guter Vater warten kann. Oder bereit ist, ihren Kindern nachzugehen.

Ich träume von einer Kirche, die den Dünkel der Rassen durchbricht, auch die Allmacht des Geldes und den Stumpfsinn der Massen.

Ich träume von einer Gemeinde, in der wir auch denen die Hände reichen, die erfolglos, beladen und gescheitert sind.

Ein Ort hier - ein Stückchen Himmel, an dem wir uns erinnern an den, der kam: Nicht zu richten, sondern aufzurichten.

Ich träume von einer Gemeinde, in der ein Gott spürbar wird, der rettet, tröstet und befreit.

Ein Ort hier - wie ein Stückchen Himmel, an dem Hoffnung aufbricht, Mut gemacht wird und Sonnenstrahlen die Seele erreichen. (az)
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