Gemeindereferentin Christine Gößl referiert über Namenstage
Früher nur Namenstag gefeiert

Gemeindereferentin Christine Gößl referierte beim Frauenbund über den Namenstag. Bild: rgr
Vermischtes
Grafenwöhr
29.02.2016
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Wer Schokominza oder Pepsi-Carola heißt, wird sein Leben lang bestraft. Doch unser Name sollte eigentlich ein gutes Vorzeichen für das ganze Leben sein. Es gibt sehr viele unzulässige Namen; aber auch viele "schräge" Namen sind erlaubt.

Gemeindereferentin Christine Gößl hatte sich in der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds dem Thema "Namenstag" angenommen. Die Eltern sollten sich genau überlegen, welchen Namen sie wählen, denn ihr Kind wird damit zu etwas Besonderem.

Manche Kinder haben einen ganz besonderen Namenspatron, wie beispielsweise Silvester oder Sebastian. Diese Heiligen waren so bedeutend, dass ein Tag nach ihnen benannt wurde. In Grafenwöhr ist am Sebastianstag (20. Januar) sogar ein Ortsfeiertag. Seinen Namenspatron beziehungsweise den Heiligen kann man um Schutz und Fürsprache anrufen.

"Früher wurde nur der Namenstag gefeiert, aber nicht der Geburtstag. Heute ist dies umgekehrt", weiß Gößl. Sie hatte auch einige Vorschläge parat, wie man den Namenstag feiern kann: Der Frühstückstisch könnte schön gedeckt werden. Die Taufkerze - als Zeichen für Jesus, dem Licht der Welt - kann angezündet werden.

Falls kein Namenspatron gefunden wird, könnte man sich selbst einen aussuchen. Mit jedem Buchstaben des Namens kann man etwas Gutes wünschen. Gößl nannte dabei den Namen "EMMA": Engel, Mut, Mitgefühl und aufgeschlossen sein. Auch der Taufpate sollte eingeladen werden.
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