General Michael Matz besucht Truppenübungsplatz
Militärs unter sich

Brigadegeneral Michael Matz (Dritter von rechts) war zum Antrittsbesuch bei der Bundeswehr und der US-Armee in Grafenwöhr. Unser Bild zeigt weiter (von links): Major Stephan Knaute, Oberst Mark A. Colbrook, Hauptmann Hans-Jürgen Gmeiner, Command Sergeant Major Robert G. Todd und Oberstleutnant Anton Kussinger. Bild: mor
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Grafenwöhr
26.04.2016
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Die Bundeswehr und die US-Armee sind besonders in Grafenwöhr eng verbunden. Deswegen verwundert es auch nicht, dass ein Bundeswehrgeneral zur Stippvisite ins Lager kommt.

Der "Office-Call" eines preußischen Bundeswehrgenerals in einer bayerischen US-Garnison stand bei der Bundeswehr und US-Armee in Grafenwöhr auf dem Dienstplan. Der oberste für Truppenübungsplätze zuständige Bundeswehrgeneral, Michael Matz aus Berlin, besuchte auf dem Truppenübungsplatz den Deutschen Militärischen Vertreter (DMV) und das Hauptquartier der US-Armee-Garnison Bavaria (USAG).

Der Leiter des DMV, Oberstleutnant Anton Kussinger, hieß mit einem Briefing Brigadegeneral Michael Matz vom "Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr" willkommen. Das Kommando ist zuständig für die Garnison Berlin sowie für alle Übungsplätze in Deutschland.

Mit dabei beim Antrittsbesuch war auch der stellvertretende Kommandeur des Bereichs Truppenübungsplatzkommandantur Süd aus Wildflecken, Major Stephan Knaute. Beim Treffen mit Oberst Mark A. Colbrook in der USAG-Bavaria hob Brigadegeneral Matz die gute Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und der US-Armee heraus. Beide Offiziere fanden beim Erfahrungsaustausch viele Gemeinsamkeiten, da sie zur gleichen Zeit in Afghanistan eingesetzt waren, auch ähneln sich die Aufgaben in ihren Garnisonen in Berlin und in Bayern.

Einen Überblick zu den Nutzungsmöglichkeiten des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr verschaffte sich Brigadegeneral Matz bei der Rundfahrt durch das Übungsareal. Auf dem Schwarzenberg, dem Beobachtungspunkt der Artillerie, gab Hauptmann Hans-Jürgen Gmeiner, stellvertretender Leiter des DMV, eine Einweisung in das Gelände. Schießsicherheitsoffizier Oberleutnant Kevin Dörrer wies den obersten Truppenübungsplatzgeneral in die Schießbahn 301 ein.

Die Schießanlage südlich von Kirchenthumbach gilt als größte computergesteuerte Schießbahn in Europa und wird überwiegend von der Panzertruppe und von Kampfhubschraubern genutzt. Die Besichtigung des Schießhauses auf der Range 309 beendete die Rundfahrt, dort wird ein Vorgehen in geschlossenen Räumen unter realistischen Bedingungen geübt.

Beeindruckt zeigte sich General Michael Matz bei der Fahrt durch die Netzabergsiedlung und die neuen Kasernenbauten sowie auch von den immensen Investitionen in den Standort. Beim Mittagessen pflegte General Matz den Informationsaustausch mit dem Personalrat und den Soldaten des DMV. An Hauptfeldwebel Tobias Koschler verlieh Brigadegeneral Michael Matz das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber.
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