Gmünder Gruppen sprechen Kaplan zum Abschied ihren Dank aus
"Minis" sorgen für Nützliches

Etliche junge Musikschüler von Benno Englhart gestalteten zusammen mit weiteren Musikern den Sonntagsgottesdienst in Gmünd musikalisch. Zur Kommunion spielte zusammen mit Englhart ein Gitarrenensemble mit sechs Grundschülern, davon vier aus Gmünd, einfühlsam auf. Bild: myd
Vermischtes
Grafenwöhr
21.07.2016
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Mit der "Turmfanfare" eröffneten Raphael Denk, Simon Thaller und Luis Pittner die Sonntagsmesse in der Gmünder Kirche. Mit weiteren jungen und auch erfahreneren Musikern der Bläsergruppe Grafenwöhr unter Leitung von Benno Englhart sorgten sie für eine feierliche musika- lische Gestaltung.

Gmünd. Ebenso besonders war an diesem Tag die Messfeier: Gruppen aus Gmünd, überwiegend die Kinder und die Ministranten, drückten ihren Dank und ihre Wertschätzung gegenüber Zelebrant Thomas Thiermann aus. Der Kaplan wird nach drei Jahren des Wirkens Mitte August die Pfarrgemeinde Grafenwöhr verlassen.

Die Kleinsten bedankten sich mit einem bezaubernden Tanz. Stellvertretend für die "Lausbuben Gottes" gaben Lea und Pascal Hofmann in humorvoller Weise dem Kaplan etliches Nützliche mit auf den Weg: viele Süßigkeiten und Nervennahrung, Sonnenschein (Capri Sonne), eine ökologische Spülmaschine (Spülbürste), eine kleine Küchenmaschine (Kartoffelschäler), gegen Rückenschmerzen ein Akupunkturgerät (Kaktus) und ein Autoschild "Pfarrer im Einsatz".

In seiner Predigt bezog sich Thiermann auf die Stelle "Alles hat seine Zeit" im alttestamentlichen Buch Kohelet. "Säen hat seine Zeit und Ernten hat seine Zeit", machte er deutlich und erinnerte daran, dass Jesus Christus der Grund ist, warum die Gläubigen hier in der Kirche zusammenkommen.

Während der Kommunion ließ ein junges Gitarrenseptett, bestehend aus sechs Grundschülern mit Lehrer Benno Englhart, ruhige Melodien erklingen. Abschließend bedankten sich Oberministrant und Mesner Martin Schmid sowie Kirchenpfleger Frank Neubauer ebenfalls beim Kaplan für die guten Worte und Predigten, die seelsorgerische Tätigkeit und die fruchtbare Zusammenarbeit.

Thiermann, sichtlich gerührt, dankte seinerseits mit einem "Vergelt's Gott" für drei wunderschöne Jahre und die tolle Aufnahme in der Gemeinde. "Ein Kaplan kann ohne Pfarrgemeinde nichts tun."
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