Grafenwöhrer CSU zieht Bilanz
Einige Baustellen

Landrat Andreas Meier (links) und Bürgermeister Edgar Knobloch sprachen beim CSU-Dämmerschoppen mehrere Themen an. Bild: mor
Vermischtes
Grafenwöhr
02.07.2016
28
0

"Es ist beeindruckend - Grafenwöhr entwickelt sich sehr, sehr gut", lobt Landrat Andreas Meier die Arbeit von Bürgermeister Edgar Knobloch. Von Asyl bis Wlan reichen die Themen, die die Grafenwöhrer CSU beim Johanni-Dämmerschoppen auftischt.

Den Ausbau des Breitbandkabels nannte Knobloch als eine Ursache für die vielen Baustellen in Grafenwöhr derzeit. Bald sei die Versorgung bis zu 200 MBit sichergestellt. Über ein weiteres Förderprogramm erfolge auch die Glasfaserversorgung für kleine Weiler. Schon jetzt kann laut Knobloch auf dem Marktplatz auf offene Wlan-Verbindungen zugegriffen werden, mit dem Bayern-Wlan will der Rathauschef das Angebot noch ausdehnen.

"Wir bekommen eine Top-Schule mit modernster Ausstattung", kündigte Knobloch den Abschluss der Sanierungsarbeiten an Grund- und Hauptschule an. Beim Tag der offenen Tür zum Annamarkt soll die Schule der Öffentlichkeit vorgestellt werden, auch das neue Raiffeisengebäude mit Parkplatz öffnet an dem Tag die Pforten.

870 Asylbewerber


Nach der Weiterbewilligung gehe auch die Altstadtsanierung voran. Mit den Anliegern werde über den Ausbau der Rösslwirtsgasse und der Alten Pfarrgasse gesprochen. Gehört wurden bereits die Bewohner der Adalbert-Stifter-Straße, deren Erneuerung bevorstehe. Vor dem Abschluss stehen die Arbeiten in der Bierloh- und Flurstraße, auch die Dorferneuerung in Hütten gehe in die Endphase der Planungen. Beschlossen seien die Bebauungspläne in der Josef-Bertelshofer-Straße und in Gössenreuth. Mit der Bebauungsplanung für die Max-Reger-Straße soll der Grundsatz Innenraumverdichtung vor Außenbebauung weiterverfolgt werden. Als erfreulich wertete das Stadtoberhaupt die Ansiedlung des Baurecyclingbetriebs Renner im Industriegebiet Hütten. Das heimische Gewerbe mit den Mittelständlern und Familienbetrieben sei weiterhin das Rückgrat der Wirtschaft.

Der Landkreis habe die Herausforderung beim Thema Asyl mit der dezentralen Unterbringung gut bewältigt. 1100 bis 1200 Bewerber wurden laut Landrat Meier in Spitzenzeiten betreut, momentan sind im Landkreis 870 Asylbewerber und 93 unbegleitete, minderjährige Ausländer untergebracht (UMA), 35 Asylbewerber und 37 UMAs davon in Grafenwöhr. Kritik übte Meier, an der geplanten "Umsteuerung der Unterbringung" (wir berichteten).

Lob für Feuerwehr


"Gott sei Dank haben wir unsere Feuerwehren", meinte Knobloch. Das Grafenwöhrer Stadtoberhaupt lobte erneut das schnelle Eingreifen der Floriansjünger beim Brand in der Eichendorffstraße. Meier, selbst aktiver Feuerwehrmann in seiner Heimatstadt, pflichtete bei, dass auch künftig den freiwilligen Wehren die erforderliche Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.