Hauptversammlung der Feuerwehr
Garant der heilen Welt

Vermischtes
Grafenwöhr
26.02.2016
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"Solange es freiwillige Feuerwehren gibt, ist unsere Welt in Ordnung." Edgar Knobloch ließ bei der Hauptversammlung keinen Zweifel, was er von seiner Wehr hält. Die Berichte zu den Aktiven (wir berichteten) und Verein belegten, woher die hohe Meinung des Grafenwöhrer Bürgermeisters kommt.

Über 100 Mitglieder folgten der Einladung von Vorsitzendem Alexander Richter. Neben Kommandanten-Bericht und Ehrung für Hans Pappenberger (wir berichteten) gab es auch Einblick ins Vereinsleben.

Richter informierte über 275 Mitglieder: 50 aktive, 12 jugendliche in der Jugendgruppe, 34 passive sowie 143 fördernde. Dem Spielmannszug gehören 31 Musiker und 5 passive Mitglieder an. Jahreshöhepunkte seien Maibaum- und Annafest sowie die Tagesfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Würzburg gewesen. Beim deutsch-amerikanischen Volksfest war die Wehr drei Tage im Einsatz. Auch das Patenjubiläum mit Grafenwörth bleibe in Erinnerung. Zahlreichen Mitgliedern gratulierte die Wehr zum Geburtstag, drei Taufen rundeten das Jahr ab. Ein Anliegen sei ihm, verstorbenen Mitgliedern die letzte Ehre zu erweisen, sagte Richter. Deshalb bat er um mehr Beteiligung bei Beerdigungen und anderen kirchlichen Anlässen. Lob sprach er der Jugendgruppe aus, die sich an vielen Beerdigungen beteiligte.

Kassier Wolfgang Pappenberger berichtete von einer ausgeglichenen Kasse. Dies bestätigte Kassenprüfer Herbert Barth. Bürgermeister Edgar Knobloch dankte für das Engagement. Nicht nur im Rettungswesen, auch bei Festen und kirchlichen Anlässen sei die Wehr engagiert. Die Landkreisführung der Wehr um Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer und Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz überbrachten die Grüße des Landkreises. Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Hutzler dankte für die gute Jugendarbeit. Auch Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark zollte Lob für die geleistete Arbeit.

Neben vielen Mitgliedern informierten sich auch die Stadträte Gerhard Stümpfl, Alexander Stümpfl, Anita Heßler, Peter Lippiotta, Thomas Weiß, Josef Neubauer, Hannes Färber, Klaus Schmitsdorf und Helmuth Wächter über die Wehr. Auch eine Abordnung aus Etzenricht mit zweitem Vorsitzenden Fabian Weidensteiner und Kommandant Michael Roith sowie die Feuerwehr Speinshart mit Vorsitzendem Stefan Schedl und Kommandant Christian Höllerl folgten der Einladung.

Gekommen waren auch die Ortswehren aus Hütten mit den Kommandanten Mario Schneider, Emil Bergler und Vorsitzendem Holger Cibis, Gößenreuth um Siegfried Regner, Andreas Kausler und Vorsitzenden Reinhard Müller sowie Gmünd mit Tobias Schatz und Manfred Krauß

SpielmannszugDer Spielmannszug der Wehr ist sehr aktiv, aber ihn plagen auch Nachwuchssorgen. Oft ist es schwer alle Instrumente für Auftritte zu besetzen. Derzeit hat der Spielmannszug 13 Flötenspieler, zwei Lyraspieler, 7 Musiker am Schlagwerk, 5 Fanfarenspieler, eine Ausbilderin sowie eine Tambourmajorin. Vier junge Musiker befinden sich in Ausbildung. Eigentlich gebe es noch mehr Nachwuchs, sagt Spielmannszugführerin Maria Luise Enderlein-Schmidt. Allerdings hapert es bei vielen an der Ausdauer. Oft ist diesen nicht bewusst, dass es zwei bis drei Jahre dauert, bis es gut klingt. Anscheinend sind auch viele nicht bereit regelmäßig zu üben.

Seit längerer Zeit sucht der Zug auch Nachfolger für die Führungspositionen. "Wir Alten wollen den Weg frei machen, dürfen die Jugend nicht ausbremsen, wenn sie Verantwortung übernehmen will."

Auch Vorsitzender Alexander Richter merkte an: "Eine so gute, kostenlose Ausbildung gibt es sonst nirgends. Bringt eure Kinder zum Spielmannszug!" Kostenlos können Jugendliche ein Instrument lernen. Wer Interesse hat, kann sich mittwochs bei der Probe ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus oder im Spielwarengeschäft Gradl informieren.

Was sich beim Spielmannszug erleben lässt, zeigte Enderlein-Schmidt in ihrem Bericht auf. Neben vielen Festen spielten die Musiker Ständchen bei Jubiläen und anderen Anlässen. Darüber durfte sich etwa Kassier Wolfgang Pappenberger zu seinem 50. Geburtstag freuen. Ferner überbrachten, Tambourmajorin, Dr. Christian Eibl, Petra Melchner sowie Enderlein-Schmidt selbst die Glückwünsche zum runden Geburtstag. Beim Bürgerfest zog die Gruppe mit einem Kinderumzug auf den Marktplatz. Auch dem Adventsmarkt verliehen die Fanfarenbläser vom Rathausfenster eine besondere Note. Eine Weihnachtsfeier mit Ehrungen rundete das Jahr ab.

Das erste Neujahrs-Anblasen war ein Erfolg mit vielen Gästen aus Grafenwöhr und von außerhalb. Trotzdem soll es diese Veranstaltung nur alle zwei Jahre geben. "Tierisch gut unterwegs" waren die Musiker beim Faschingszug in Eschenbach. Dank sprach sie zum Abschluss allen aus, die in ihrer Freizeit ihr Engagement in den Spielmannszug einbringen. Besonders erwähnte sie die "Mama des Spielmannszuges" Petra Melchner sowie Tambourmajorin Dr. Christina Eibl. Dank galt auch der Stadt und der Wehr. (xri)
Solange es freiwillige Feuerwehren gibt, ist unsere Welt in Ordnung.Bürgermeister Edgar Knobloch
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