Heimatverein feiert Schönbergfest
Premiere nach 13 Jahren

Zum Schönbergfest am vergangenen Wochenende sind viele Grafenwöhrer gekommen - schließlich spielte heuer endlich mal wieder das Wetter mit.
Vermischtes
Grafenwöhr
12.07.2016
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Der Berg ruft - und die Grafenwöhrer kommen: Der Heimatverein lud zum Schönbergfest und rund 270 Besucher strömten zur revitalisierten Naturbühne.

Vorsitzender Willi Buchfelder freute sich, dass so viele Gäste der Einladung des Heimatvereins gefolgt waren. Begeistert war er vom Besuch Martin Reiters: Das mit 92 Jahren älteste Ehrenmitglied des Heimatvereins hatte den Aufstieg zum Schönberg trotz der Hitze auf sich genommen. Reiter hatte früher selbst oft bei den Festen des Heimatvereins auf dem Schönberg mitgearbeitet.

Pechsträhne überwunden


Bürgermeister Edgar Knobloch war erfreut, dass der Heimatverein seine Pechsträhne überwunden hat und sich das Wetter am Sonntag von seiner besten Seite zeigte. Er erinnerte sich an das letzte Schönbergfest im Jahr 2003. Für 2005, 2007 und 2008 gab es Termine, die jedoch wegen des schlechten Wetters abgesagt werden mussten. "Um so mehr freue ich mich, dass die Schlechtwetterserie des Heimatvereins heute ein Ende hat und der Verein an die Tradition des Schönbergfestes wieder anknüpft", sagte der Bürgermeister. Zur Feier spendierte das Stadtoberhaupt ein 20-Liter-Fass Bier und machte dem Heimatverein auch gleich ein Versprechen: "Ab heuer gibt es von mir bei jedem Schönbergfest die ersten 40 Halbe," verkündete Knobloch. Mit eineinhalb Schlägen zapfte der Bürgermeister das Fass gekonnt an.

Stadtkapelle Eschenbach sorgt für tolle Stimmung


Die Eschenbacher Stadtkapelle unter Leitung von Thomas Murr sorgte bei gefühlten 35 Grad für die passende Unterhaltung. Magier Marius Koslowski führte gekonnt durch das Musikprogramm und hatte mit Trinksprüchen die Lacher der Gäste auf seiner Seite. Nur kühle Getränke sorgten zwischendurch bei Musikanten und Gästen für etwas Frische - und so spielten die Musiker immer wieder das Prosit der Gemütlichkeit.

Anfangs trauten sich nur wenige Grafenwöhrer auf den Berg, doch als gegen 16 Uhr die größte Hitze vorbei war, füllten sich die Bänke und Tische innerhalb von Minuten. Die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, die durstigen Gäste zu versorgen.

Lob für die ehrenamtlichen Helfer


Viele ehrenamtliche Helfer des Heimatvereins halfen mit, damit das Fest ein Erfolg wurde. Die Grillmeister trotzten der Hitze und bereiteten Steaks, Burger und Bratwürste am laufenden Band zu. Käse, Fisch und Brezen rundeten das kulinarische Angebot ab. Wie bei bisherigen Festen des Heimatvereins gab es auch Wein und Sekt der Familie Kirchhofer aus der österreichischen Partnerstadt.

Vielen Besuchern gefiel es, endlich wieder im tollen Ambiente der revitalisierten Schönbergbühne zu feiern. So ließen sich einige von ihnen auch nicht vom Fußball-EM-Finale vom Berg nach Hause locken. Die Mitglieder des Heimatvereins freuten sich über eine gelungene "Premiere" nach 13 Jahren. "Nächstes Jahr wird es bei hoffentlich genauso tollem Wetter wieder ein Schönbergfest geben", versicherte Vorsitzender Willi Buchfelder.
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