IHK und Uni informieren zur elektronischen Rechnung
Steuerdaten bleiben daheim

Vermischtes
Grafenwöhr
30.03.2016
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Papier muss sprichwörtlich geduldig sein, weil Unternehmen verpflichtet sind, Rechnungen zehn Jahre aufzubewahren. Über die Zukunft der Rechnungen informierte die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim gemeinsam mit dem Lehrstuhl "Business Engineering" der Universität Regensburg. An zwei Abenden stand für 35 Unternehmer im Gründerzentrum Grafenwöhr die elektronische Rechnung im Mittelpunkt.

"Seit 2011 ist die digitale Rechnung der Papierrechnung gleichgestellt. In Südamerika nutzt der Staat die digitale Rechnung zur Betrugsbekämpfung", erklärte Tobias Lehner vom Institut Ibi Research. Mehr als ein Drittel aller Unternehmen bevorzuge die elektronische Rechnung. Vorteile seien die schnellere Bearbeitung und niedrigere Kosten.

Die digitalen Rechnungen müssen gesetzliche Bestimmungen erfüllen. "Der Gesetzgeber will Datenbestände, die unveränderbar und nachvollziehbar sind", sagte Thomas Biermann von der DATEV. Für die Unternehmen sei die Archivierung der Daten eine Herausforderung. "Deutsche Steuerdaten dürfen das Land nicht verlassen. Schauen Sie sich deshalb genau an, wo der Server steht, auf dem sie speichern", riet der Experte.

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Weitere Informationen:

www.elektronische-rechnungsabwicklung.de
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