Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gössenreuth
Abschied trotz Fitness

Mit Bedauern verabschiedete Kommandant Siegfried Regner (Zweiter von rechts) die rührigen Feuerwehrmänner (vorne von rechts) Josef Stopfer und Werner Kausler nach 46 Jahren aktiven Dienst. Seinem Dank für ihr Engagement schlossen sich (von links) Vorsitzender Reinhard Müller und Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz an. Bilder: myd (2)
Vermischtes
Grafenwöhr
10.03.2016
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Per Handschlag wurde Lukas Kraus vom Vorsitzenden Reinhard Müller als neues Mitglied in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.

In der Jahreshauptversammlung der Gössenreuther Feuerwehr blickte Kommandant Siegfried Regner zufrieden zurück. Einen kleinen Wehmutstropfen muss er aber hinnehmen.

Gössenreuth. Mit großem Bedauern meinte Kommandant Siegfried Regner: "Es ist sehr schade, wenn man zwei Kameraden, die fit wären, wegen Erreichens einer Altersgrenze in den Ruhestand versetzen muss. Beide sind 1969 in die aktive Wehr eingetreten und haben 46 Jahre aktiven Dienst für Menschen in Not und für die Dorfgemeinschaft geleistet." Regner erinnerte daran, dass Hauptfeuerwehrmann Josef Stopfer und Maschinist Werner Kausler unter anderem noch mit dem Bulldog als Zugfahrzeug für den Feuerwehr-Anhänger ausgerückt sind. "Die aktive Wehr möchte sich bei Euch für euren Einsatz bedanken", schloss er die Laudatio und überreichte jeweils ein Brotzeitbrettl.

Regner zeigte sich mit dem abgelaufenen Vereinsjahr zufrieden. Bei drei Brandeinsätzen war das Fahrzeug jeweils voll besetzt, ausreichend Einsatzkräfte waren verfügbar. Bei Sicherheitswachen, Absicherungen sowie Öffentlichkeitsarbeit bei einem Aktionstag waren die Floriansjünger ebenfalls gefordert. Fünf Aktive nahmen an einem zweitägigen Motorsägekurs teil, zwei davon bildeten sich zudem in Pflege und Wartung weiter. Außerdem standen ein Erste-Hilfe-Kurs, eine Digitalfunkschulung, eine Atemschutzträgerfortbildung und eine Sondersignal-Fahrt für Maschinisten auf dem Fortbildungsplan. Dazu kamen praktische Übungen im Ortsbereich und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Grafenwöhr.

Die Leistungsprüfung Technische-Hilfeleistung Stufe eins in Grafenwöhr absolvierten Julia Regner und Thomas Kausler, Stufe zwei erreichte Andreas Kausler. Auf über 38 aktive Feuerwehrdienstleistende, davon drei Atemschutzträger, kann die Gössenreuther Wehr zurückgreifen. Im vergangenen Jahr sind Feuerwehrfrau Annika Müller und Feuerwehrmann Sandro Speckner zur aktiven Wehr gekommen.

Regner bedankte sich bei stellvertretenden Kommandanten Markus Englhardt aus Grafenwöhr und Zugführer Marco Arnold für gute Zusammenarbeit, sowie bei Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz stellvertretend für die Landkreisführung, beim Bürgermeister, beim Stadtrat und der Verwaltung der Stadt Grafenwöhr für die Unterstützung.

Jugend ist voll motiviert und bestens gerüstet"Ich bin sehr zufrieden mit der Teilnahme an den Übungen, dem hohen Interesse an den Themen und dem rechtzeitigen Entschuldigen bei Abwesenheit", lobte Jugendleiter Christian Müller den Feuerwehr-Nachwuchs.

Dabei verlangt er den Jugendlichen einiges ab: 17 Übungen, dabei neun für Leistungstests, Teilnahmen an gemeinsamen Übungen mit anderen Wehren, Berufsfeuerwehrtag, Wissenstest, erweiterter Erste-Hilfe-Kurs als Teil der Trupp-Mann-Ausbildung und Jugendleistungsprüfungen. Für Entspannung sorgte gemeinsames Grillen und ein Tagesausflug in das Palm Beach nach Stein. Annika Müller und Sandro Speckner wurden im letzten Vereinsjahr volljährig und treten nun bestens gerüstet in die aktive Wehr ein.

Auch über einen Neuzugang darf sich der Jugendleiter freuen. Per Handschlag wurde Lukas Kraus in die Jugend aufgenommen. "Derzeit besteht die Gruppe aus acht Jugendlichen, davon zwei weiblich", gab Christian Müller bekannt und bedankte sich bei allen Unterstützern und Helfern. (myd)
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