Karl Keck feiert Geburtstag
Überall der Älteste

Karl Keck (Dritter von rechts) ist mit 98 Jahren der älteste Grafenwöhrer. In geselliger Runde gratulierten Bürgermeister Edgar Knobloch (rechts), Gerald Morgenstern sowie Anita Stauber (von links) und bewunderten das rüstige Seniorentrio mit Peter Keck (92) und Ehefrau Lydia Keck (86). Bild: mor
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Grafenwöhr
25.07.2016
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Als Karl Keck zur Welt kam, tobte 1918 der Erste Weltkrieg, selbst durchlebte er die Hölle von Stalingrad, kehrte 1945 glücklich nach Grafenwöhr zurück und marschiert nun auf die 100 zu. "So Gott will", betont der bescheidene und rüstige Karl Keck. Bürgermeister Edgar Knobloch durfte seinen ältesten Bürger zum 98. Geburtstag gratulierten.

Mit einem Gläschen Sekt stieß Edgar Knobloch auf den Geburtstag in Karl Kecks Haus an. Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber und CSU-Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern gratulierten dem ältesten Mitglied der CSU. 68 Jahre gehört er dem Ortsverband an. Er könnte so viel aus der politischen Entwicklung der Stadt erzählen.

Karl Keck ist mit seinen 98 Jahren auch das betagteste Mitglied in weiteren Vereinen, die vom Männergesangverein, über Kolping, Heimatverein und Feuerwehr reichen. Sie stellten sich - wie die Pfarrei und seine Stammtischfreunde - ebenfalls am Ehrentag zur Gratulation ein.

Es freute Keck, "nun endlich" von einem CSU-Bürgermeister gratuliert zu werden. "Dou unser Stadt schäi regiern", gab er Bürgermeister Edgar Knobloch mit auf den Weg. Glückwünsche gab es auch für Ehefrau Lydia Keck, die tags zuvor ihren 86. Geburtstag gefeiert hatte. Sie ist die Schwester des früheren Stadtpfarrers Hans Bayer, und so waren Karl und Lydia Keck jahrelang auch die guten Seelen im Pfarrhaus.

Beide Senioren versorgen sich weitgehend selbst, Tochter Monika wohnt im Haus und kümmert sich um ihre Eltern. Sohn Karlheinz reist zur Gratulation nächste Woche an. Stolz sind Lydia und Karl Keck auch auf die sechs Enkel. "Die Kecks haben wohl die besten Gene", bemerkte Edgar Knobloch, als Peter Keck sich zur Geburtstagsrunde gesellte: Er ist 92 Jahre alt. "Regelmäßig treffen wir uns zu einer Runde Schafkopf hier im Haus" berichtete das rüstige Senioren-Trio.

Hier und da zwicke es schon, doch der Kopf arbeite klar. Nicht nur über die Erinnerung an den Krieg, den Aufbau oder die verwandtschaftlichem Beziehungen plauderte Karl Keck. Auch "Der neue Tag" gehört regelmäßig zur Lektüre und informiert den ältesten Grafenwöhrer über die aktuellen Ereignisse.
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