Klima vergiftet
Freie Wähler wünschen sich Schlussstrich unter Thema „Wahlbetrug in Grafenwöhr“

In der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler zog Vorsitzender Thomas Schopf (rechts) Bilanz. Bild: rgr
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Grafenwöhr
22.02.2016
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Bürgerfest, Partnerschaftsjubiläum mit Grafenwörth und die Stadtratssitzungen haben das vergangene Jahr geprägt. Was es nicht gab, waren Wahlen. Das Thema "Wahlbetrug" ist allerdings immer noch präsent. Die Freien Wähler wollen endlich einen Schlussstrich darunter ziehen.

Vorsitzender Thomas Schopf berichtete in der Jahreshauptversammlung von der Arbeit im Stadtrat, die er als "nicht immer einfach" empfindet. Von der Partei Die Linke ausgehend würden alte Kamellen aufgewärmt und Sitzungen hinausgezögert, Ehrenamtliche angegriffen und das Klima vergiftet.

"Trotz dieser Unannehmlichkeiten waren wir erfolgreich, und so mancher Vorschlag unserer Fraktion fand Gehör und Beachtung in den Entscheidungen", freute er sich. "Wir sind eine kleine Gruppe im Stadtrat, aber wir haben einen soliden Standpunkt. Diesen haben wir uns über viele Jahre mit kontinuierlicher Arbeit als politische Mitte und Zünglein an der Waage erarbeitet", erklärte Schopf, der weiter auf das Engagement der Mitglieder setzt.

Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr sei der Weihnachtsmarkt in Grafenwöhr gewesen. Durch gutes Wirtschaften war es möglich, der Sportvereinigung TUS/DJK eine Spende für ihr Fußballturnier zu übergeben. Auch die Mittagsbetreuung hatte bereits 2015 eine Zuwendung bekommen. In den nächsten Tagen soll das Team um Martina Weiß wieder berücksichtigt werden. Tradition hat auch die Spende an das Musical-Team "Sin falta". "Traurig war dagegen das Ableben von Frau Hummel, die nicht selten unser Ehrenmitglied Herbert Hummel während seiner aktiven Zeit unterstützte", sagte der Vorsitzende.
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