Mehr Stellen statt weniger im Truppenübungsplatz

Wie jedes Jahr besuchten die CSU-Politiker die Feuerwehren im Truppenübungsplatz zu Silvester. Auf dem Bild: MdB Reiner Meier (Vierter von links), Bürgermeister Edgar Knobloch (Sechster von links), stellvertretender Landrat Albert Nickl (Zweiter von rechts) und zweite Bürgermeisterin Anita Stauber (Dritte von rechts) mit den Diensthabenden der Hauptwache beim Tor 9 im Truppenübungsplatz. Bild: ha
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Grafenwöhr
04.01.2016
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Neues Jahr, neues Glück: Gute Nachrichten gibt es für die Beschäftigten im Truppenübungsplatz. Die Stellenstreichungen, die für das Frühjahr angedacht waren, sind vom Tisch und es geht sogar noch besser.

Beim alljährlichen Silvesterbesuch der CSU-Politiker im Truppenübungsplatz gab es e gute Nachrichten für die Beschäftigten. Statt - wie ursprünglich geplant - Stellen abzubauen, sollen sogar neue dazu kommen und alte, seit Jahren unbesetzt wieder aktiviert werden. Für das neue Jahr schaue es gut aus, berichtete Betriebsratsvorsitzender Klaus Lehl erfreut. "Der Aderlass ist gestoppt, es dürfen offene Stellen erstmals wieder besetzt werden", informierte er. "Bei der Feuerwehr konnten sogar zusätzliche neue Stellen geschaffen werden."

Im Jahr 2015 seien 30 Positionen neu besetzt worden, zunächst nur für ein Jahr. Lehl ist aber davon überzeugt, dass diese in feste Stellen umgewandelt werden können und dass es sogar gelingen könne, diese Zahl auf 50 aufzustocken. Er bedankte sich ausdrücklich bei der derzeitigen Garnisons-Führung, die sehr verständnisvoll agiere und das deutsche Tarifrecht beachte. Sein Dank galt auch allen politisch Verantwortlichen für das gute Miteinander, das letztendlich zu dieser positiven Wendung geführt habe.

Neben den Neuigkeiten gab es bei dem Besuch der CSU auch einige Dankesworte und Rückblicke. Bundestagsabgeordneter Reiner Meier berichtete von seinem Treffen mit dem US-Botschafter im Frühjahr, als noch Stellenabbau drohte. Die Ukraine-Krise habe dies jedoch gestoppt. Beim Anflug auf Grafenwöhr habe ihm die Größe des Truppenübungsplatzgeländes Respekt vor der Arbeit der hauptamtlichen Feuerwehrmänner eingebracht. Er dankte aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern im Landkreis: "Wenn Not am Mann ist, ruft man die Feuerwehr."

Auch der stellvertretender Landrat Albert Nickl dankte der US-Feuerwehr, ohne die ein Brand in Speinshart wesentlich schlimmer ausgegangen wäre. Fire-Chief Josef Rodler bedankte sich für die hohe Anerkennung, die seinen Kollegen durch den jährlichen Besuch überbracht werde und wies darauf hin, dass nahezu jeder der 39 Feuerwehrmänner in seiner Freizeit ehrenamtlich bei einer Feuerwehr oder dem BRK als Helfer diene.

Bürgermeister Edgar Knobloch und Josef Neubauer händigten Brotzeit und Getränke sowie jeweils einen "schwarzen Sack" an die Diensthabenden der beiden Feuerwehren sowie an das Wachpersonal der Wachen 1, 3, 6, 9 und 20 aus. "Dieser Besuch, den die Grafenwöhrer CSU den Beschäftigten, die an den Feiertagen Dienst leisten müssen, seit mehr als 40 Jahren abstattet, soll als Dank und Wertschätzung für die Arbeit der zurückliegenden 365 Tage verstanden werden", sagte Knobloch.
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