Monsignore Karl Wohlgut erzählt von seiner Leidenschaft
Geschichten aus der Bevölkerung

Monsignore Karl Wohlgut schreibt seine Geschichten am Computer. Mit dem Stick macht er sich dann auf, um seine Niederschriften zum Drucken zu bringen. Heute Abend stellt der Geistliche um 19 Uhr im Museum sein neuestes Buch "Im Talar mit Löschhorn und Stola" vor. Gäste können sich auf lustige Pfarrergeschichten freuen. Bild: rgr
Vermischtes
Grafenwöhr
02.03.2016
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Monsignore Karl Wohlgut hat schon viel erlebt, viel gesehen und viel erzählt. Seine Leidenschaft ist das Schreiben, er hat bereits mehrere Bücher verfasst, unter anderem Vereinschroniken. Historisches interessiert den Geistlichen besonders.

Der Ruhestandspfarrer stellt heute Abend in Grafenwöhr um 19 Uhr sein neues Buch: "Im Talar mit Löschhorn und Stola" im Museum vor. Unserer Zeitung hat er über seine Bücher und seine Schreibarbeit erzählt.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Karl Wohlgut: Mein Stil ist ein narrativer, ich muss eine Geschichte erst fünf Mal erzählen, dann kann ich sie niederschreiben. Das habe ich in der Schule festgestellt: Wenn ich den Kindern in einer unruhigen Klasse eine Geschichte erzählt habe, dann waren sie ruhig.

Mir liegt das historische sehr - ich kann da nichts dafür, das ist eine Grundbegabung.

Wann haben Sie zu schreiben angefangen?

Wohlgut: Vor zehn Jahren. Ich habe Amtsblätter über Grafenwöhr durchforstet und eine Fülle an Informationen gefunden. Ich habe nur geforscht bis 1940 - Nazi-Zeitungen sind ja stinklangweilig, das war ja reine Propaganda. Die Zeit ab 1950 würde mich interessieren. Die Stadt Grafenwöhr hat sich in dieser Zeit ja vollkommen verändert: durch den Truppenübungsplatz, viele Vereine wurden von Fremden gegründet - das interessiert mich. Es macht mir Freude, das Umfeld zu erkunden, und relativ nah an der Bevölkerung zu bleiben.

Um was geht es in Ihrem neuen Buch?

Wohlgut: Um heitere Pfarrergeschichten.

Sind das persönliche Geschichten?

Wohlgut: Ich habe sie selbst erlebt oder erzählt bekommen.
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