Monsignore Karl Wohlgut schreibt Chronik für Feuerschützengesellschaft
Das "Waldfest" in den 20ern

Monsignore Karl Wohlgut (Zweiter von links) übergab im Bürgermeisterzimmer des Rathauses drei Exemplare über die Königlich-privilegierte Feuerschützengesellschaft "Hubertus" 1888 an Schützenmeister Bernhard Ott (rechts), Bürgermeister Edgar Knobloch sowie an Herbert Gick (links). Bild: rgr
Vermischtes
Grafenwöhr
11.06.2016
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Monsignore Karl Wohlgut hat es schon wieder getan: Er hat ein Buch über die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft "Hubertus" 1888 verfasst. Das hat er nun an Bürgermeister und Schützenmeister übergeben.

Wann gab es früher ein Jungschützenheim und in welchem Jahr wurde alles elektrifiziert? Was hat es mit dem Waldfest auf sich? Hundert Jahre können im Buch über die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft "Hubertus" 1888 nachgelesen werden. Geschrieben hat es Monsignore Karl Wohlgut.

Der Autor übergab am Mittwochnachmittag drei Exemplare im Rathaus an Bürgermeister Edgar Knobloch, Schützenmeister Bernhard Ott sowie an Ehrenmitglied der "Hubertus"-Schützen Herbert Gick.

"Monsignore Wohlgut ist unwahrscheinlich produktiv", stellte das Stadtoberhaupt überraschend fest. Neben seinen Büchern "Heimat Grafenwöhr" und "Im Talar mit Löschhorn und Stola" schrieb dieser schon Bücher über den Männergesangverein und über die Kolpingsfamilie sowie einen Almanach (zwei Bände). Das neueste Werk ist eine historische Arbeit und wertvoll für die Stadt, da es sich um einen alten Verein handelt.

"Dieses Buch ist eine reine Quellensammlung, die chronologisch aufgeführt ist", bemerkte Monsignore Wohlgut. Der Werdegang im Verein könne somit würdevoll nachvollzogen werden. Fest steht, dass viel investiert wurde. "1,8 Millionen sind es schon", kam wie "aus der Pistole geschossen" aus dem Mund des langjährigen Kassiers Herbert Gick. "Es wurde auch immer gerätselt, wie alt die alte Fahne überhaupt ist", meinte Schützenmeister Bernhard Ott. Dieser wusste jedoch ganz genau, dass 1927 das Schützenheim elektrifiziert wurde, dass das Schützenfest in den 20er Jahren "Waldfest" hieß und hier circa Hundert Ehrenamtliche mithalfen.

Für den Autoren steht fest, dass dieser Verein mit Ehrgeiz und Idealismus geführt wird. Sowohl der Bürgermeister wie auch Ott und Gick bedankten sich bei Monsignore Wohlgut für seine Arbeit und versprachen, auf sein Werk gut aufzupassen.

Monsignore Wohlgut ist unwahrscheinlich produktiv.Bürgermeister Edgar Knobloch
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