Musikantenabend im evangelischen Gemeindehaus
Feuchtfröhlich "afgspuit"

Der junge Musiker Philipp Kleber (Zweiter von rechts) war auch von den Künsten seiner Kollegen begeistert. Bilder: rgr (3)
Vermischtes
Grafenwöhr
22.06.2016
359
0

Das Nebenzimmer im evangelischen Gemeindehaus ist vollständig belegt mit Musik-Koffern. Immer wieder greifen rund 20 Musikanten zu ihren Instrumenten und spielen auf, was das Zeug hält.

Grafenwöhr/Pressath. Das Motto am Freitagabend: "Afgspuit im Gemeindehaus" wurde zu Hundert Prozent erfüllt. Und das Gemeindehaus war gefüllt mit klatschenden, singenden und tanzenden Gästen. "Es ist ein Experiment und die Frage stellte sich für den evangelischen Kirchenvorstand, ob's denn was wird", erklärte Pfarrer Dr. André Fischer. Mit ins Boot geholt wurden die Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses, denen der Pfarrer seinen Dank aussprach für ihre Mithilfe. Da es ein feuchtfröhlicher Abend werden sollte, sprach der Pfarrer ein Gebet und forderte anschließend auf: "Trinkts ruhig ein Bier mehr! - Jeder Cent wird in die Kirchenrenovierung gesteckt", versprach er.

Zuvor begrüßte Moderator Reinhold Müller die Gäste, der sie auch bestens unterhielt und die Musikanten ankündigte. "In Feierstimmung" und "Voll drauf los", so hießen passend einige Lieder. "Die Dampfnudelrocker" Horst Zinn, Julia Romeike, Dieter Hannemann aus Grafenwöhr, Georg Lauß aus Neuzirkendorf und Peter Nittmann aus Degelsdorf starteten mit den "Sternen am Himmel". Gerd Retzer und Werner Meier aus Vorbach warteten mit der "Schlammersdorfer Nationalhymne" auf. Ernst Eibisch aus Kaibitz erfreute nicht nur mit seinem Helikon, sondern gab auch einige Witze zum besten. Das "Rau(h)-Trio" mit Harald Rau sowie Kerstin und Günter Rauh hatten ihre Parforce-Hörner im Einsatz. "Sonst sind sie ja nur im Winter zu hören, wenn sie dicke Mäntel anhaben", hieß es. Im Gemeindehaus war es dagegen sehr warm, denn die Musik, das Bier und der Schnaps heizten ein.

Heinz Asam und Udo Greim als Duo "Da Capo" spielten und sangen vom "Seemann" und baten musikalisch um die Telefonnummer. Weitere Musikanten waren Hans Heindl, Lucki Lindner, Gerhard Thurn, Manfred Rupprecht, Eugen Eberhardt, Helmut Reichl, Willi Prechtl und Barbara Reichl. Als ganz großer Nachwuchsmusiker und sehr guter Sänger entpuppte sich Philipp Kleber aus Kirchenthumbach, der das Publikum in seinen Bann zog. Mit seinen 13 Jahren ist er aus eigenen Angaben "uralt". Außerdem gab es einige Premieren an diesem Abend, da einige Gruppen, die zusammen gespielt haben, zuvor nicht miteinander probten. Das Experiment ist gelungen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.