Nach Grafenwöhrer Raubüberfall: Zustand des Opfers weiter kritisch
Auf der Suche nach Hinweisen

Bei der Spurensuche zum Raubüberfall in Grafenwöhr durchsuchten Polizeibeamte auch die Kanalisation. Bild: Morgenstern
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Grafenwöhr
15.04.2016
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Vier Tage nach dem Raubüberfall auf einen 89-Jährigen und seine 80-jährige Lebensgefährtin in Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN) laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Kriminal- und Bereitschaftspolizisten starteten am Donnerstag eine Suchaktion, wie Albert Brück, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Regensburg, sagte.

Es gehe "allgemein um Weggeworfenes oder abgelegte Kleidungsstücke sowie Vermummungsgegenstände oder Gegenstände, die dem ersten Anschein nach unauffällig sind". Vereinzelt hätten die Beamten etwas gefunden. "Ob das tatrelevant ist, ist noch zu klären." An Spekulationen zur Tat wolle sich die Polizei nicht beteiligen, "wir halten uns an die Fakten". Gerüchte darüber, dass der Wirt einige Tage vor dem Überfall seine Gaststätte an Asiaten verkauft und dafür Bargeld bekommen hätte, sind in Grafenwöhr zu hören.

In der Nacht von Montag auf Dienstag war das Paar in seinem Haus überfallen und gefesselt worden. Der 89-Jährige wurde so schwer verletzt, dass sein Zustand "nach wie vor unverändert kritisch ist". Die Täter erbeuteten mehrere Tausend Euro Bargeld und flohen unerkannt.
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