Nachruf
Stets für's Gemeinwohl

Bild: mor (Archiv)
Vermischtes
Grafenwöhr
09.03.2016
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Christoph Gradl war aus der Stadt Grafenwöhr und aus dem Vereins- und Gesellschaftsleben nicht wegzudenken. Er arbeitete mit Herzblut als Fliesenleger und führte erfolgreich den Familienbetrieb. Nun ist Gradl am Montag verstorben.

Sein Herz schlug für seine Familie, die Firma und für seine Heimatstadt Grafenwöhr mit ihren Vereinen. Nun hat es aufgehört zu schlagen. 76-jährig verstarb der Fliesenlegermeister Christoph Gradl am Montag im Krankenhaus.

Sein Unternehmermut und Geschäftsgeist, seine Geselligkeit, sein Humor und der unermüdliche Einsatz für zahlreiche Vereine sowie für seine Heimatstadt zeichneten ihn aus und wurden von allen geschätzt.

Berufung Fliesenleger


Mit vier Schwestern wuchs der gebürtige Grafenwöhrer in seinem Elternhaus am Rande der Altstadt auf. Das Haus war gleichzeitig Betriebsstätte des Hafnermeisters Alois Gradl, der auch langjähriger zweiter Bürgermeister der Stadt und Feuerwehrvorstand war. So wurden Christoph Gradl sein Beruf und das Vereinsengagement quasi in die Wiege gelegt. Gradl erlernte das Fliesenleger- und Ofensetzerhandwerk, absolvierte die Meisterprüfung und übernahm den elterlichen Betrieb. Rund 40 Auszubildende sind die stolze Bilanz, die der Fliesenlegermeisterbetrieb ausbildete, heute führt sein Sohn Alois das Unternehmen weiter.

Von 1972 bis 1990 war Christoph Gradl Mitglied des Stadtrats. Über 16 Jahre bekleidete er im CSU-Ortsverband das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und wurde Ehrenmitglied der CSU. Auch beim ehemaligen Sportverein TUS war er lange Jahre in der Vorstandschaft und förderte die Sportlerjugend.

In Vereinen engagiert


Mitglied und Mäzen war Christoph Gradl unter anderem bei der Feuerwehr, den Hubertus-Schützen, den Reservisten, Segelflugverein und dem Heimatverein. Geselligkeit pflegte er mit dem Stammtisch Flaschisten. Von 1972 bis 2005 gehörte der engagierte Grafenwöhrer dem Aufsichtsrat der Raiffeisenbank an.

Treu zur Seite stand Christoph Gradl seine Frau Erika, geborene Arnold aus Gmünd. Nicht nur im Betrieb und in der Familie sondern auch in der Fürsorge und Pflege, Christoph Gradl war seit Jahren nach längerer Krankheit an den Rollstuhl gebunden. Um ihn trauern auch die beiden Söhne Alois und Christoph mit ihren Familien und den Angehörigen. Morgen Donnerstag um 17.30 Uhr ist die Aussegnung, am Samstag um 10 Uhr wird er nach dem Requiem zu Grabe getragen.
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