Natürlicher Tod des ehemaligen Dienststellenleiters
Ludwig Widmann stirbt beim Baden

Ludwig Widmann. Archivbild: mor
Vermischtes
Grafenwöhr
03.09.2016
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Er war sieben Jahre Dienststellenleiter bei der Bundeswehr, engagiert in vielen Vereinen und gehörte zu den täglichen Schwimmgästen im städtischen Waldbad: Ludwig Widmann starb am späten Donnerstagnachmittag bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen.

Ein 17-jähriger Amerikaner fand Widmann, der erst vor wenigen Tagen, am 25. August, seinen 80. Geburtstag gefeiert hatte, leblos im Schwimmbecken des Waldbads. Der junge Mann zog Widmann aus dem Becken und rief Bademeister Stephan Potröck. Obwohl die beiden mit Hilfe weiterer Badegäste sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen und auch der Notarzt sofort zur Stelle war, konnten sie Widmann nicht mehr helfen. Der gerufene Hausarzt diagnostizierte einen Herzstillstand.

Widmanns Familie um Ehefrau Gisela und Tochter Gabi nahm die Nachricht vom Tod des Ehemanns und Vaters gefasst auf. Er habe sich immer gewünscht, bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen zu sterben, und dass es schnell gehe. Frau und Tochter danken dem Bademeister und dem jungen Amerikaner, der ausgebildeter Lifeguard ist, für ihre schnelle Hilfe. "Ein Arzt diagnostizierte einen natürlichen Tod", betont Werner Stopfer, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Eschenbach. Weil kein Fremdverschulden vorliegt und der 80-Jährige auch nicht durch Ertrinken gestorben ist, stellt die Polizei die Ermittlungen ein.

Ludwig Widmann war von 1986 bis 1993 Dienststellenleiter bei der Bundeswehr in Grafenwöhr. Auch nach seiner Pension blieb er in der Garnisonsstadt. Das Requiem in der Friedenskirche mit anschließender Verabschiedung und militärischer Zeremonie auf dem Kirchplatz ist am Donnerstag, 8. September, um 15 Uhr.
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