Neuer Zustellstützpunkt in Grafenwöhr
Ab die Post!

Vermischtes
Grafenwöhr
18.08.2016
494
0

Die Deutsche Post plant in Grafenwöhr einen neuen Zustellstützpunkt. Das Gebäude soll im Gewerbegebiet in der Nähe des Gründerzentrums gebaut werden. Noch sind aber die Verträge mit dem möglichen Investor nicht unterzeichnet.

Schon vor über einem Jahr kursierten Gerüchte, dass ein Teil der Deutschen Post aus ihrem zu eng gewordenen Gebäude in der Alten Amberger Straße ins Gründerzentrum umzieht. Diese Pläne haben sich schnell zerschlagen - dort war zu wenig Platz. Dafür gibt es nun eine neue Meldung. Die Deutsche Post will expandieren und diesmal in der Nähe des Gründerzentrums. Aus Mitarbeiterkreisen war schon im März 2015 zu hören, dass die Angestellten seit einiger Zeit darauf warten, dass sich etwas tut. Die Mitarbeiter müssen die angelieferten Päckchen und Briefe vom Hof ins Obergeschoss bringen, sortieren und wieder nach unten in die Fahrzeuge tragen. Erst dann können sie sich mit den Sendungen auf den Weg zu den Bürgern machen. Alles sei zu eng. Trotzdem hat sich die Deutsche Post bislang nicht unter Zeitdruck gesehen, etwas dagegen zu unternehmen. Bald könnte sich die Lage für die Mitarbeiter aber erheblich verbessern.

Post als Mieter


Die Pläne sind "ganz frisch". So beschreibt Pressesprecher Erwin Nier das Vorhaben in Grafenwöhr. "Gespräche mit dem Investor finden gerade statt. Planungsziel ist, Mitte 2017 fertig zu sein." In trockenen Tüchern sei aber noch nichts. Die Unterschriften fehlen noch. Momentan gehört das Grundstück der Stadt Grafenwöhr. Ein Investor, der sich zu dem Projekt noch nicht äußern wollte, wolle es aber kaufen und darauf ein Gebäude errichten. Die Deutsche Post wäre dann der Mieter. Wie groß der Zustellstützpunkt mal wird, will Nier noch nicht verraten - nur so viel: "Es ist schon ein Gebäudetrakt, der sicher mehr als 10 bis 15 Zusteller beherbergen soll".

Es gebe bestimmte Standartgrößen, "und dann nimmt man da so eine und plant mit dem Ist-Zustand", erklärt er. Das wachsende Volumen von Paketsendungen müsse ebenfalls berücksichtigt werden. Der Komplex soll laut Nier Stromanschlüsse für Elektroautos haben. "Wenn man schon was Neues bauen lässt ...", meint er. Ziel der Deutschen Post sei es, die "ganze Flotte" umzustellen.

Bis Ende des Jahres sollen in Bayern rund 350 gelbe Streetscooter Briefe und Pakete nach Hause liefern. "In der Oberpfalz sieht es noch mau aus, in Regensburg gibt es aber schon welche", informiert der Pressesprecher. Als kleinere Kastenwagen, die rein mit Strom betrieben werden, beschreibt er die Autos.

Filiale bleibt


Für die Bürger ändert sich nichts. Der Standort in der Alten Amberger Straße bleibt. "Filiale und Zustellung sind zwei Paar Stiefel", erklärt Nier. Die Grafenwöhrer Kunden können also weiterhin ihre Briefe wie gewohnt abgeben.

Gespräche mit dem Investor finden gerade statt. Planungsziel ist, Mitte 2017 fertig zu sein.Erwin Nier, Pressesprecher der Deutschen Post
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.