Neuwahlen bei der selbstständigen Truppenkameradschaft beim DMV
Hiller führt weiterhin Truppe an

Neuwahlen gab es bei der Truppenkameradschaft des Bundeswehrverbandes beim DMV in Grafenwöhr. Unser Bild zeigt (von links) Bezirksvorsitzenden Stabsfeldwebel Dieter Götz, die Stabsfeldwebel Konrad Sittl, Michael Hiller und Christian Schmid sowie Dienststellenleiter Oberstleutnant Anton Kussinger. Bild: mor
Vermischtes
Grafenwöhr
13.04.2016
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4,5 Prozent mehr Gehalt und 100 Euro pauschal für niedere Einkommen ist die Forderung des Deutschen Bundeswehrverbands in der Tarifrunde. Verbandspolitische Themen und Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung bei der selbstständigen Truppenkameradschaft beim Deutschen Militärischen Vertreter (DMV).

Stabsfeldwebel Michael Hiller führt weiter die Truppenkameradschaft des Deutschen Bundeswehrverbandes, die Interessenvertretung der Soldaten. Die Neuwahlen in der Grafenwöhrer Kameradschaft leitete Bezirksvorsitzender, Stabsfeldwebel Dieter Götz aus Kümmersbruck. Hauptfeldwebel Reinwald Rohm, der sich bei der Wahl noch im Einsatz in Afghanistan befand, ist Hillers Stellvertreter. Die Kasse verwaltet Stabsfeldwebel Christian Schmid, Schriftführer bleibt Stabsfeldwebel Konrad Sittl.

Stabsfeldwebel Richard Götz berichtete vom 60-jährigen Bestehen des Bundeswehrverbands, das auf Bezirksebene gefeiert werden soll. Zwei Termine im April und Oktober sind ab 2017 für die Zurruhesetzung der Soldaten vorgesehen. Ein Abrücken von der besonderen Altersgrenze für Soldaten soll es auch mit der neuen europäischen Arbeitszeitverordnung nicht geben, stellte Götz klar. Für die neue Arbeitszeitverordnung kann nur ab der Ebene eines Brigadegenerals ein Ausnahmetatbestand angeordnet werden. Diskutiert werde in der Tarifrunde derzeit über den Begriff Veteran: Die Bezeichnung dürfe angewandt werden, wenn ein Soldat mehr als seinen Wehrdienst geleistet habe. Eine bundesweite Kampagne läuft derzeit zur Werbung von zivilen Mitgliedern im Verband. Der Bezirksvorsitzende machte auf die bevorstehenden Personalratswahlen aufmerksam und pries die Fördergesellschaft des Bundeswehrverbands an, die ihren Mitgliedern Vergünstigungen von der Stromversorgung bis zum Autokauf biete. Dienststellenleiter Oberstleutnant Anton Kussinger beglückwünschte den neuen Vorstand.
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