Pfarrer Wolfgang Traßl referiert beim Seniorennachmittag über „Die letzten Dinge“
Hölle ist dort, wo Gott nicht ist

Pfarrer Wolfgang Traßl. Bild: rgr
Vermischtes
Grafenwöhr
14.03.2016
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Was ist der Unterschied zwischen Himmel und Hölle, und wie können wir Menschen uns vorstellen, wie sie aussehen? Diesen Fragen ging Pfarrer Wolfgang Traßl bei seinem Vortrag im Jugendheim nach.

Johanna Wohlmann und ihr Team vom Katholischen Frauenbund bewirteten die Senioren bei ihrem Nachmittag mit Kaffee und Kuchen. Danach ging der Ruhestandspfarrer bei seinem Referat auf "Die letzten Dinge" ein. Wenn jemand "in den Himmel kommt", so habe das sehr viel mit Liebe zu tun. "Im Gerichtssaal gibt es keine Liebe, denn den Delinquenten liebt der Richter nicht", erklärte Traßl.

Wenn wir uns den Himmel vorstellen, kämen keine spektakulären, sondern eher langweilige Bilder zum Vorschein. Der Geistliche Rat nannte dabei "Den Münchner im Himmel". Der Himmel sei kein Ort, sondern ein Zustand, in dem man keine Angst vor Krankheiten und Tod haben müsse. Im Leben sollten wir der "verlängerte Arm Gottes" sein, denn alles was wir tun oder nicht tun, habe Auswirkungen.

Jesus sei immer auf Umkehr aus. Wer umkehrt und vom falschen Weg zurückkommt, wie der "verlorene Sohn", den nehme Gott auf. Im Gegensatz zum Himmel sei die Hölle ein Zustand ohne Gott. "Wir können Gott näher kommen, wenn wir aus der Bibel lesen und Mitarbeiter Gottes sind", riet Pfarrer Traßl. Für unsere Verstorbenen könnten wir fürbittend eintreten. "Wenn eine heilige Messe für sie gefeiert wird, sollte es selbstverständlich sein, dass die Verwandten auch dabei sind. Die fünf Euro, die dafür bezahlt werden, sind nur ein Beitrag für Strom", erklärte der Pfarrer.

Wohlmann bedankte sich bei Pfarrer Traßl sowie bei Stadtpfarrer Bernhard Müller und Pfarrer Hans Bayer, die zuvor das Sakrament der Krankensalbung in der Kirche gespendet hatten.
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