Pfarrhaushälterin Ingrid Meißner erzählt
Trotz Fastenzeit traumhaft essen

Fantastisch fleischlos: Ingrid Meißner kocht auch in der Fastenzeit so, dass es schmeckt. Bild: rgr
Vermischtes
Grafenwöhr
16.02.2016
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Grafenwöhr/Weiden. Die Fastenzeit ist angebrochen. Das muss aber nicht heißen, 40 Tage lang von Wasser und Brot zu leben. Ingrid Meißner aus Grafenwöhr ist Pfarrhausfrau in der Pfarrei St. Elisabeth in Weiden. Sie kommt richtig ins Schwärmen, wenn sie von ihrer "Knoblauch-Schaumsuppe" spricht. Das Lieblingsgericht von Pfarrer Peter Brolich ist Apfelstrudel mit spezieller Geschmacksrichtung. Gefüllt wird er neben den Äpfeln mit Zimt und Zucker sowie Schmand und einer Zitrone. "Die Wirsingrouladen mit geröstetem Gemüsebulgur sind perfekt für Vegetarier", weiß Meißner.

Bulgur ist Grundnahrungsmittel im Orient, meist aus Hartweizengrieß. Weitere Zutaten sind braune Champignons und dunkles Bier. Am Mittwoch Abend hat die Pfarrhausfrau daheim in Grafenwöhr schon das Essen für den nächsten Tag vorgekocht. "Der Mesner, die Gemeindereferentin, der Pfarradministrator von Maria-Waldrast, Pfarrer Brolich und ich essen am Donnerstag stets gemeinsam", verrät Meißner. Diesmal ist es ein Gemüseauflauf. Dazu kommt frischer Blattsalat. Ein extra Fastenessen beziehungsweise Kartoffelsuppen-Essen wird es in der Pfarrei St. Elisabeth am Misereor-Sonntag geben. Dann kommen 120 Leute zum Essen. Der Erlös wird gespendet. "Aber da habe ich fünf Schnippelhilfen, alleine würde ich es nicht schaffen", meint die Pfarrhausfrau.
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