Polizei zieht Bilanz
Ruhige Volksfest-Zeit

Vermischtes
Grafenwöhr
07.08.2016
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Die Bilanz, die Werner Stopfer am Sonntagmittag zu den ersten beiden Tagen des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes in Grafenwöhr zieht, ist übersichtlich. Als "ganz normal" und "Volksfest-typisch" bezeichnet der stellvertretende Dienststellenleiter der Polizei Eschenbach die Zwischenfälle.

Kleinere Schlägereien habe es gegeben, Kinder, Geldbeutel und Ausweispapiere seien zwischenzeitlich verloren gegangen. "Bis dato sind wir aus Sicht der Polizei aber sehr zufrieden mit dem Verlauf", sagt Stopfer am Telefon. Kurz habe es am Freitag Probleme auf den Straßen außerhalb des Lagers gegeben. Vor dem Tor 1 habe sich gegen Mittag ein Rückstau gebildet. Die Beamten hätten aber zusammen mit den Amerikanern schnell einen Weg gefunden, die lange Autoschlange zu entzerren.

Für Anspannung sorgte kurzzeitig ein Mann, der bei der Kontrolle einen Rucksack dabei hatte, diesen hinwarf und verschwand. Gerade wegen der jüngsten Terror-Ereignisse habe sich die Polizei für solche Situationen extrem sensibilisiert. Kurze Zeit später konnten die Beamten allerdings Entwarnung geben. Der Inhalt: ein Ladegerät und weitere harmlose Gegenstände. Besucher, die zwar ordnungsgemäß Rucksäcke und Taschen zu Hause gelassen, dafür aber auch ihren Personalausweis nicht dabei hatten, durften nicht auf das Gelände. "Sie wurden abgewiesen", informiert Stopfer.

Zu denjenigen, die wieder heimfahren mussten, habe auch eine Gruppe Flüchtlinge gezählt. "Die Amerikaner wollten haben, dass jeder einen amtlichen Ausweis hat. In der Regel haben die Flüchtlinge nur ein Duldungspapier." Die Pressestelle der Garrison Bavaria war am Sonntag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Bis dato sind wir aus Sicht der Polizei aber sehr zufrieden mit dem Verlauf.Werner Stopfer
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