Polizeiberichte

Vermischtes
Grafenwöhr
25.01.2016
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Ungewöhnlich oft musste die Polizei am Wochenende in Grafenwöhr und Umgebung eingreifen. Meistens ging es um Alkohol am Steuer, aber nicht immer.

Promille im Blut


Mit deutlich zu viel Alkohol hat sich in der Nacht auf Samstag ein 28-Jähriger hinter das Steuer seines angemieteten Autos gesetzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, geriet der US-Soldat gegen 1.45 Uhr mit dem Fiat 500 in der Neuen Amberger Straße in eine Verkehrskontrolle. Bereits im Gespräch bemerkte die Streife den Alkoholgeruch. 1,4 Promille war das Ergebnis eines Tests. Der Mann musste seine Papiere und die Schlüssel an die US-Militärpolizei übergeben.

Ebenfalls um Alkohol ging es am Sonntagmorgen . Der Tatort war wieder Grafenwöhr, und auch diesmal war ein US-Soldat beteiligt. Die Polizei wollte den Mann gegen 3 Uhr in der Neuen Amberger Straße kontrollieren. Der 27-Jährige bremste zunächst, gab dann aber wieder Gas und versuchte zu fliehen. Die Streife nahm sofort die Verfolgung auf und konnte ihn stoppen. "Schon beim Ansprechen reagierte der erkennbar alkoholisierte Mann aggressiv und nicht zugänglich", heißt es im Polizeibericht. Einen freiwilligen Test lehnte er ab. Weil der Soldat immer aggressiver wurde, musste er gefesselt werden. Aus Zorn darüber spuckte er auf die Motorhaube des Streifenwagens. Nach einer Blutprobe im Kemnather Krankenhaus musste der Mann seinen Führerschein abgeben.

Etwa 30 Minuten später hielten Beamte einen 60-Jährigen an derselben Kontrollstelle an. Der Mann aus dem westlichen Landkreis Neustadt/WN roch nach Alkohol. Ein Test ergab über 0,8 Promille. Den 60-Jährigen erwarten etwa 500 Euro Strafe und ein Monat Fahrverbot.

Ín Kirchenthumbach blieb am Samstag gegen 8.15 Uhr ein zunächst unbekannter Fahrer an einem Außenspiegel eines auf dem Marktplatz geparkten Wagen hängen. Ein Zeuge informierte die Polizei, weil sich der Unfallverursacher aus dem Staub machte. Aufgrund des Hinweises konnte die Polizei kurze Zeit später einen 53-Jährigen ausfindig machen. Der Mann war deutlich alkoholisiert und musste sich Blut entnehmen lassen. Seinen Führerschein behielt die Polizei vorerst. Der Schaden beträgt 400 Euro.

Keinen Führerschein


Grafenwöhr. Den richtigen Riecher bewies eine Streife am Sonntag, als diese gegen 11 Uhr einen VW Golf in der Alten Amberger Straße anhielt. "Im Gespräch ergaben sich gewisse drogentypische Auffälligkeiten, wie etwa starkes Zittern", heißt es im Polizeibericht. Der 30-jährige Amerikaner bestätigte, Cannabis geraucht zu haben.

Bei der Überprüfung des Grafenwöhrers kam heraus, dass er ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Weil er mit dem Auto seiner Lebensgefährtin fuhr, muss die Polizei ermitteln, ob die Partnerin strafrechtlich verantwortlich gemacht werden kann.

Bereits Anfang Dezember war ein Mann aus dem Raum Pressath laut Polizei in der Nähe von Trier zu schnell mit seinem Auto unterwegs. In weiteren Ermittlungen konnte die Polizei belegen, dass der 44-Jährige zu diesem Zeitpunkt ohne Fahrerlaubnis am Steuer saß. Mitte Januar wurde er ebenfalls ohne Schein ertappt, als er mit leichter Überladung eines Anhängers in der Nähe der Freizeitsees Dießfurt kontrolliert wurde. Auch die Halterin des VW, eine 39-Jährige, wird er erneut angezeigt, weil sie ihrem Bekannten das Auto überließ. Sie wusste von dem fehlenden Führerschein.

Auto demoliert

Grafenwöhr. Eine böse Überraschung wartete am Freitag auf einen Autofahrer. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte er den Kia zwischen 10 und 11 Uhr auf Höhe der Vilsecker-Straße 4 geparkt. Als der Mann zu seinem Wagen zurückkam, war die hintere Tür auf der Fahrerseite verkratzt und eingedrückt. Der Verursacher des Unfalls flüchtete. Die Polizei schätzt den Schaden auf zirka 2000 Euro.

Angebliche Bettler

Grafenwöhr/Gmünd. Einige besorgte Bürger meldeten sich am Freitag bei der Polizei, weil angebliche Bettler - insbesondere in Dorfgmünd und der Alten Amberger Straße in Grafenwöhr - unterwegs waren. Es handelte sich laut Polizei um ungarische Staatsbürger. "Diese wurden vermutlich mit einem Kleintransporter zu den jeweiligen Örtlichkeiten gefahren und zogen anschließend von Haus zu Haus", schreibt die Polizei. Mit einem Zettel baten die Männer im Alter zwischen 25 und 61 Jahren um Unterstützung. Offensichtlich trat die Gruppe organisiert auf. Es ergaben sich keine Hinweise auf Straftaten. Die Männer erhielten einen Platzverweis.
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