Raubüberfall in Grafenwöhr
Noch keine heiße Spur

In diesem Haus in Grafenwöhr wurde in der Nacht zum Dienstag ein älteres Paar überfallen. Eines der Opfer, ein 89-jähriger Mann, lag auch am Mittwoch noch auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Spezialisten des Landeskriminalamtes sicherten am Dienstag den Zustand der Wohnung. Bild: Herda
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Grafenwöhr
13.04.2016
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Hinweise im einstelligen Bereich hat die Polizei nach dem Raubüberfall auf ein älteres Ehepaar in Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN) bekommen. Der schwer verletzte 89-Jährige liegt weiterhin im Krankenhaus. Bei ihm war nach Angaben von Polizeisprecher Albert Brück in der Nacht auf Mittwoch eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich. Dem anderen Opfer, der 80-jährigen Lebensgefährtin des Mannes, gehe es etwas besser. Laut Brück stehe die Frau aber unter Schock. Sie befinde sich derzeit bei Verwandten.

Das Paar war in der Nacht von Montag auf Dienstag von drei Männern in seinem Haus in Grafenwöhr ausgeraubt worden. Kurz vor Mitternacht war das Trio in die Doppelhaushälfte eingebrochen. Es attackierte die beiden Senioren gleich mit brachialer Gewalt. Nach etwa einer Stunde sollen die mutmaßlichen Täter das Haus wieder verlassen haben - mit einigen Tausend Euro Bargeld als Beute. Laut Brück verfolgt die Polizei derzeit noch keine heiße Spur. "Wir ermitteln komplett offen", betonte Brück. Der Name der Sonderkommission laute zwar "Rio", daraus könne aber noch kein Zusammenhang mit der Tat hergestellt werden. Das 89-jährige Opfer war als Wirt eines gleichnamigen Nachtclubs in Grafenwöhr bekannt.

Am Dienstag waren auch Beamte des Landeskriminalamtes vor Ort, die mit einem sogenannten 3-D-Scanner den Zustand der Wohnung "digital konserviert" haben. Mit Hilfe dieser hochwertigen 360-Grad-Aufnahmen lasse sich die Wohnung auch vermessen. Im Bereich der mittleren Oberpfalz war diese Technik zuletzt bei einem Mordfall in Pfreimd im Einsatz.
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