Sabine Götz spricht über Kräuter, Tee und Co.
Hilfe aus der Natur

Blumen als Dankeschön gab es von Anita Stauber für Sabine Götz (stehend, links). Die Heilpraktikerin informierte die Damen der Frauen-Union darüber, dass gegen viele Krankheiten ein Kraut gewachsen ist. Bild: mor
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Grafenwöhr
15.04.2016
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"Krankheit ist eine Botschaft der Seele, die uns damit aufruft, unsere Lebensweise zu verändern", brachte Sabine Götz den Damen der Frauen-Union näher. Die Heilpraktikerin aus Hütten zeigte auf, dass gegen viele Krankheiten auch ein Kraut gewachsen ist.

Nach der Ausbildung zur Krankenschwester folgte bei Götz eine 18-monatige Homöopathie-Schule und die Ausbildung zur Heilpraktikerin. Im Ortsteil Hütten betreibt sie nun eine Praxis für Natur- und Kräuterheilkunde, klassische Homöopathie und Bachblütentherapie. Götz erklärte, wie man heimische Pflanzen als Hausmittel, nutzen kann.

Hirtentäschle oder Herzlkraut wird als Hauptblutstiller verwendet. Schafgarbe sollte bei Sonne wegen der Ätherischen Öle geerntet werden und hilft bei Wechseljahrsbeschwerden, Migräne oder Schuppenflechte.

Eine Brennesselkur sei hauptsächlich empfehlenswert bei Blutarmut, Eisenmangel oder zum Entschlacken und Entgiften. Johanniskraut soll bei Nervenleiden, nervösen Zuständen und Schlaflosigkeit angewandt werden. Die Goldraute wächst an Wald- und Straßenrändern und hilft bei Nieren- und Blasenbeschwerden.

Die Heilpraktikerin ging auch auf Fragen der Damen ein und erläuterte die Weiblichkeitsmassage. Bei der einstündigen Massage wird der Bauch mit einbezogen, sie ist ein Mittel bei unerfülltem Kinderwunsch und wirkt auch regulierend bei Bauch- und Menstruationsbeschwerden. Zum Abschluss des Vortrags im Gasthaus Rattunde bedankte sich stellvertretende Ortsvorsitzende und zweite Bürgermeisterin Anita Stauber mit einem Blumenstrauß bei Götz.
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