Sauer macht nicht lustig
Heilpraktikerin Marion Neidl referiert über basische Ernährung

Heilpraktikerin Marion Neidl sprach beim der jungen Frauengruppe im Katholischen Frauenbund über basische Ernährung. Bild: mbi
Vermischtes
Grafenwöhr
24.02.2016
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Für den Körper ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen zu schaffen, ist einfacher als oft angenommen: Um ein Glas Cola neutralisieren zu können, benötigt der Körper 30 Gläser Wasser. Unter anderem darüber berichtete Heilpraktikerin Marion Neidl in ihrem Vortrag "Basische Ernährung" bei der Jungen Frauengruppe im Katholischen Frauenbund.

Am Anfang steht natürlich eine Anpassung der eigenen Essgewohnheiten. Wünschenswert, so Neidl, wäre eine 80-prozentige basische und eine 20-prozentige säurelastige Ernährung. Stark basenbildende Ernährungsbausteine sind beispielsweise Obst, Gemüse, Kartoffel, Dinkel und stilles Mineralwasser. Unter den stark säurebildenden Lebensmitteln sind Wurst, Fleisch und Fisch, Eier und Hartkäse aber auch Balsamico, Schokolade, Kakao, Kaffee, Erdnüsse und natürlich Cola zu finden.

Neben einer bewussteren Ernährung stehen weitere hilfreiche Möglichkeiten zur Verfügung: Schwitzen in der Sauna oder Basenbäder, selbst Fußbäder und Bürstenmassagen, tragen ihren Teil zum Ganzen bei. Wichtig ist jedoch, den Körper vorzubereiten und zu "entgiften". Dies könne man sanft durch die Einnahme von Schüßlersalzen, Löwenzahn- oder Brennnesseltee erreichen. Anschließend erfolgt der Darmaufbau mit Bifidobakterien, Sauerkrautsaft oder Flohsamen.

Nicht zu vernachlässigen ist der Aufbau des Immunsystems durch Vitamin C, körperliche Bewegung, Ruhephasen und ausreichend Schlaf. Dann darf man ruhig auch ein- bis zweimal pro Woche "sündigen", denn "Alt werden ist Gotteskunst, Jung bleiben ist Lebenskunst!" Claudia Wolf, Leiterin der Jungen Frauengruppe, bedankte sich bei Marion Neidl für ihren kurzweilig gestalteten Vortrag mit einem kleinen Präsent.
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