Schulräte im Kultur- und Militärmuseum.
Räte auf Rundfahrt

Eine Exkursion führte die Senioren des Oberpfälzer Schulräteverbandes und ihre Partner auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Gerald Morgenstern (rechts), Autor des Truppenübungsplatz-Buchs, erläuterte die Geschichte und Gegenwart des militärischen Sperrgebiets. Bild: hfz
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Grafenwöhr
24.09.2016
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Der Geschichte und Gegenwart des Truppenübungsplatzes galt das Interesse der Senioren des Oberpfälzer Schulräteverbandes. Für die pensionierten Schulräte und ihre Partner gab es dazu Unterricht im Kultur- und Militärmuseum.

Praktischer Unterricht erfolgte bei der Exkursion ins militärische Übungs-Areal. Der Seniorenbetreuer des Oberpfälzer Schulräteverbandes, Hubert Haberberger aus Neuzirkendorf, hatte die Fahrt für seine ehemaligen Kollegen organisiert. Mit dabei waren unter anderem der seit Kurzem pensionierte Abteilungsleiter der Regierung der Oberpfalz, Richard Glombitza aus Amberg, Schulamtsdirektor a. D. Josef Troidl sowie die "lokalen Matadoren" Heiner Kohl (Eschenbach) und Ludwig Kneidl (Neustadt/WN), der als geborener Haager einen besonderen Bezug zum Truppenübungsplatz hat. Rektor a. D. Reinhard Trauner vom Heimatverein führte seine ehemaligen Fachvorgesetzen durch das Kultur- und Militärmuseum.

Im Militär-Teil wurde auf die Entstehung und Entwicklung des Übungsplatzes vom Jahr 1904 bis heute eingegangen. Trauner stellte auch den prominentesten US-Soldaten, der je auf dem Militärareal übte, vor: Elvis Presley. Gerald Morgenstern, Stabsfeldwebel der Reserve und Autor des Truppenübungsplatz-Buchs, führte die Gruppe durch das militärische Sperrgebiet.

Im Hauptlager rund um den Wassertrum wurde die Gründungszeit für das dritte bayerische Armeekorps um 1910 sowie auf die bauliche Entwicklung und Standortoptimierung durch die US-Armee in den vergangen 12 Jahren erläutert. Durch die Feldlager, vorbei an den Schießbahnen, führte die Fahrt zum Schwarzenberg. Der lenkte das Gespräch zu den dort übenden Gebirgsjägern der Bundeswehr.

Erläuterung zur Geschichte der ehemaligen Ortschaften des Platzes gab ist im aufgelösten Übungsplatzdorf Haag, wo Ludwig Kneidl geboren wurde. Kneidl erläutere die Sanierung des Friedhofs. Auf Initiative von Kneidl richteten Bundeswehr, Forst und US-Armee die Ruhestätte der Haager wieder her. Seitdem ist es ein Kleinod im militärischen Sperrgebiet.

Geschichtliches erfuhr die Gruppe auch an der Kirchenruine Hopfenohe. Viele der Schulräte erinnerten sich dort an den früheren Stadtpfarrer von Auerbach Johann Ritter.
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