Segensreiche Einrichtung
DAGA macht ungebrochen weiter

Sie bleiben für den DAGA im Amt und freuen sich darüber: (von links) James P. Federline, Anton Dürr, Helmuth Wächter, Hermann Marherr, Wolfgang Pirkl, Tony Frazier, Gerhard Hörl und Bürgermeister Edgar Knobloch. Bild: rgr
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Grafenwöhr
29.05.2016
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Durch den Massenansturm beim Event des Jahres konnte wieder vielen Hilfsbedürfigen unter die Arme gegriffen werden. Trotzdem gab es beim DAGA (Deutsch Amerikanischer Gemeinsamer Ausschuss) Ärger mit dem Dachverband und den "horrenden Zahlungen" an das Finanzamt.

"Es war ein sehr erfolgreiches Volksfest mit einer enormen Besucherzahl", resümierte der deutsche DAGA-Präsident Helmuth Wächter bei der Jahreshauptversammlung. "Durch die segensreiche Einrichtung und dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest wurden 700 Lebensmittelpakete an hilfsbedürftige Bürger in den Landkreisen Neustadt/Waldnaab, Tirschenreuth und Amberg-Sulzbach sowie in den kreisfreien Städten Weiden und Amberg verteilt. Bei der Lichterbaum-Entzündung, die schon seit vielen Jahrzehnten stattfindet und die auch bei Kindern sehr gut ankommt, wurden 1500 Päckchen verteilt", informierte Wächter. Es konnten jedoch wegen den Zahlungen an den Dachverband in Höhe von circa 7500 Euro sowie an das Finanzamt für Körperschafts- und Umssatzsteuer von 20 677 Euro keine Schecks verteilt werden.

Dank an Mitstreiter


Eine hervorragende Teilnahme mit etwa 60 Mitgliedern gab es bei der Betriebsbesichtigung der Firma Witron im vergangenen Jahr. Abschließend bedankte sich Wächter bei den DAGA-Vorstands-Mitgliedern. Sein besonderer Dank galt Jim Federline, der als Koordinator und großer Gönner mit den Kolumbus-Rittern auftritt sowie Platzmeister beim Volksfest Gerhard Hörl und Schatzmeister Hermann Marherr, die während des dreitägigen Volksfestes die meiste Arbeit hatten. Dankesworte gingen auch an die führenden Kräfte Peter Renner und seine Tochter Claudia, Colonel Mark A. Colbrook, an die Feuerwehren, an die Arbeiter des städtischen Bauhofs, an die Busfahrern, die Polizei und MP, an das BRK und die Bundeswehr sowie an Oliver Schedl und Gerhard Adam, die ihre Wiesen zur Verfügung stellten.

"Für die Weihnachtspakete wurden 17 002 Euro und für die Lichterbaum-Entzündung 4020 Euro ausgegeben", informierte Schatzmeister Hermann Marherr. Der DAGA ist vom Dachverband ausgetreten, da es nur Zahlungen, aber keine Vorteile durch ihn gab.

Bei den anschließenden Neuwahlen gab es keine Veränderung bei der Vorstandschaft. Helmuth Wächter ist weiterhin der deutsche und James P. Federline der amerikanische Präsident. Anton Dürr wurde als deutscher Vize-Präsident und Tony Frazier als amerikanisches Pendant bestimmt. Schatzmeister bleibt Hermann Marherr, Schriftführer Wolfgang Pirkl sowie Volksfestbeauftragter Gerhard Hörl. Als Kassenprüfer fungieren Edmund Schreglmann und Peter Nürnberger.

Bürgermeister Edgar Knobloch bezeichnete das Deutsch-Amerikanische Volksfest als "etwas Besonderes, das in ganz Bayern bekannt sei. In den vergangenen Jahren waren jeweils immer über 100 000 Besucher hier. Außerdem sei es eines der Aushängeschilder in Grafenwöhr. "Es ist gut, dass jemand da ist, der es regelt und betreut. Ganz herzlichen Dank dafür", so Knobloch.

Mit "Midnight-Ladies"


Das Volksfest findet heuer vom 5. bis 7. August statt. "Für den Samstagabend konnten die "Midnight-Ladies" gebucht werden", stellte Wächter in Aussicht. "Auch zwei neue Kommandeure werden hier sein", informierte Federline. Als Betriebsbesichtigung für die DAGA-Mitglieder nannte Wächter die Firma Hamm in Tirschenreuth.
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