Seht, es kommt die heil’ge Zeit
Weihnachtssingen des Männergesangvereins 1890 mit seinem gemischten Chor

Benno Englhart mit Alphorn und Johanna Rubenbauer mit der Klarinette stimmten auf das Weihnachtsfest ein. Bilder: rgr (2)
Vermischtes
Grafenwöhr
23.12.2015
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Die roten Schals und Krawatten wirkten festlich und hatten Symbolcharakter. Das Weihnachtssingen des Männergesangvereins 1890 mit seinem gemischten Chor ist immer der Höhepunkt des Jahres für die Sänger. Heuer sollte die Festtagskleidung auch auf das Jubiläumsjahr hinweisen.

"Seht, es kommt die heil'ge Zeit", "Licht in der Nacht", "Als die Welt verloren" oder "Weihnachtsstern": Die Lieder, die der Männergesangverein 1890 mit seinem gemischten Chor unter der Leitung von Bernhard Greiner, sang, stimmten am vierten Adventssonntag auf das bevorstehende Fest ein. Besonders bei "O here Nacht" oder dem "Ave Glöcklein" sorgte Solistin Dr. Hannelore Lippiotta dafür, dass die Zuhörer die Glöcklein auch klingen hörten.

Stadtkapelle auch dabei


Die besinnlichen Weisen vom Flötenduo Geyer und die Veeh-Harfen von Gisela Meier, Erna Greiner, Irmgard Schmidt, Barbara Wächter und Christine Geyer ließen die "Kerzen in der kalten Winterzeit" leuchten. Von der Stadtkapelle, die Hans Rettinger leitete, hörten die Besucher altbekannte Weihnachtslieder.

Swing und Klassik


Aber sie durften auch bei einer Premiere dabei sein: Die ist den Musikern wahrlich gelungen. "Manchmal denk ich, es gibt kein Weihnacht" hatte viel Rhythmus und Swing im Blut. Aber auch Benno Englhart (Alphorn) und Johanna Rubenbauer (Klarinette) zauberten schöne, noch unbekannte Töne in die Mariä-Himmelfahrtskirche.

Besinnliches boten Bernhard Greiner und Stadtpfarrer Bernhard Müller. Letzterer las die Geschichte mit der alten Frau vor, die auf den lieben Gott wartete. Leider erkannte sie ihn nicht, als er als Bettler zu ihr kam und um Hilfe bat.

Abschließend bedankte sich die zweite Vorsitzende des MGV Brigitta Bernklau bei allen Mitwirkenden. Ihr besonderer Dank galt Pfarrer Müller. Unterstützt wurde der Chor auch von Christian Baumann auf dem Keyboard sowie Lena Geyer mit der Querflöte.
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