Sieben Gruppen in Grafenwöhr unterwegs
Sternsinger unterwegs

Vermischtes
Grafenwöhr
04.01.2016
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Gleich sieben Gruppen Sternsinger, so viele wie schon lange nicht mehr, stellten sich beim Gottesdienst am Sonntag den Gläubigen vor. Zelebrant Kaplan Thomas segnete und sandte sie aus, um für bedürftige Kinder Geld zu sammeln. Der Priester zollte den Mädchen und Buben großen Respekt und begrüßte sie als "Hoheiten". Überhaupt ging es ihm um die Begrifflichkeit "Respekt" und fragte an, wer denn eine Respektsperson sei?

Niemand würde wohl ein Kind als solche bezeichnen. Die drei Könige jedoch hätten es einst vorgemacht. "Sie haben in dem Kind Gott erkannt." Kaplan Thiermann folgerte: "Jeder Mensch verdient Respekt, denn er ist ein geliebtes Kind Gottes." In Anlehnung an das Lukas-Evangelium vom barmherzigen Samariter und der Frage: "Wer ist mein Nächster?", bezog er Stellung zur Nächstenliebe und damit auch zur Aktion der Sternsinger.

Der Prediger skizzierte die Suche der drei Weisen nach dem neuen König, um ihm Respekt zu erweisen. Vom armseligen Kind in der Krippe und der Einfachheit der Eltern wären sie überrascht gewesen. Dennoch hätten sie das verheißene Königskind und Gottes Sohn erkannt.

Die Sternsinger würden nicht nur Gottes Segen bringen sondern auch "die Botschaft vom Respekt, der jedem Einzelnen gebührt, der in den Häusern wohnt". Eine Gruppe Sternsinger schrieb an die Kirchentür die Zeichen "C+M+B", die Gläubigen sangen "Zu Bethlehem geboren", begleitet von Ludwig Grimm an der Orgel. Auch in den von Lektorin Doris Baumann vorgetragenen Fürbitten stand der Respekt im Fokus.
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