Stadt und Feuerwehr Gmünd begehen Volkstrauertag
Zivilcourage zeigen

Vermischtes
Grafenwöhr
09.11.2016
40
0

Gmünd/Grafenwöhr. Die Sehnsucht nach Frieden, Freiheit, Menschenrechte und Versöhnung ist allgegenwärtig. Am Volkstrauertag in Gmünd wurde dies besonders deutlich.

"Der Volkstrauertag ist ein Tag des Innehaltens, der Erinnerung und ein Tag der Trauer. Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt", sagte Bürgermeister Edgar Knobloch am Kriegerdenkmal in Gmünd. Leider werde immer noch der Krieg als Mittel für Konfliktlösungen betrachtet.

"Erinnern ist das Eine, für die Zukunft handeln, das Andere!" - Das Stadtoberhaupt forderte die Anwesenden auf, die Mitmenschen und insbesondere den Fremden mit Achtung zu begegnen und deren Würde gerade im Alltag und bei alltäglichen Kontakten zu respektieren. "Dulden wir nicht menschenverachtendes Verhalten, sondern zeigen wir Zivilcourage", so Knobloch.

Damit die Wirkung der Warnung und Mahnung vor dem Schrecken der Kriege nicht nachlässt, ist es unsere Pflicht, am Volkstrauertag in Gedanken in die Vergangenheit zurückzugehen und den Millionen Soldaten, die auf den Schlachtfeldern ihr Leben lassen mussten, zu gedenken. Mit eingeschlossen waren die unzähligen Opfer der Zivilbevölkerung, die ihr Leben verloren haben oder in der Folge des Kriegsgeschehnisses ihre Heimat verlassen mussten.

Abschließend legten der Bürgermeister und Feuerwehrvorsitzender Herbert Dobmann einen Kranz am Kiregerdenkmal nieder. Zuvor zelebrierte Pfarrer Hans Bayer eine Messe in Gedenken der Opfer, die von der Grafenwöhrer Stadtkapelle musikalisch umrahmt wurde.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.