Startschuss für Projekt "Eigenverantwortliche Brotzeit"
Frühstück mit Hintergrund

Michaela Keck-Neidull, Susanne Gründl, Edgar Knobloch, Tassilo Heimberg, Andreas Demleitner (hinten von rechts) beobachten die Arbeit der Mädchen und Buben vom Küchendienst. Bild: hfz
Vermischtes
Grafenwöhr
13.04.2016
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Es schmeckt und das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung wächst: An der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) des Sankt-Michaels-Werks ist der Startschuss für das Projekt "Eigenverantwortliche Brotzeit" gefallen.

Zum zweiten Frühstück hatten Susanne Gründl, pädagogische Leitung der SVE, und Tassilo Heimberg, geschäftsführender Vorstand, eingeladen. Sie stellten Bürgermeister Edgar Knobloch, Sparkassen-Filialdirektorin Michaela Keck-Neidull und Andreas Demleitner, Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Eschenbach, das Projekt vor. Gründl betonte dabei dessen Bedeutung für die Mädchen und Jungen: "Durch all die Anforderungen, die diese Aufgabe aus der Lebenspraxis an die Kinder stellt, wachsen sie jeden Tag ein Stückchen mehr."

Täglich wird die Brotzeit, nachdem die Kinder die Lebensmittel selbst vor Ort eingekauft haben, in Buffetform vorbereitet. In den einzelnen Gruppen wird vorab überlegt, was jeder essen möchte. Ihre Bestellung tragen die Kinder in ein Formular ein, die Mädchen und Jungen des Küchendienstes holen das Essen vom reichhaltigen Buffet: Neben Brot, Käse und Wurst sind dort auch Marmelade, Honig, Joghurt, Müsli sowie frisches Obst und Gemüse zu finden. Das Angebot wechselt täglich und wurde mit Dr. Josef Lechner, Betriebsarzt des Sankt-Michaels-Werks, mit Blick auf eine gesunde Ernährung abgestimmt.

Edgar Knobloch, Michaela Keck-Neidull und Andreas Demleitner frühstückten nach der Präsentation des Projekts mit den "Pinguinen" und überzeugten sich so selbst von dem Erfolg der "Eigenverantwortlichen Brotzeit". Knobloch betonte dabei die Bedeutung eines gesunden und ausgewogenen Frühstücks und überreichte als kleine Anerkennung eine Geldspende. Die Initiatoren des Projekts hoffen darauf, dass sich noch mehr Spender für das Projekt melden, um den Mädchen und Buben auch zukünftig eine gesunde Brotzeit ermöglichen zu können.
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