Stephanie Busch vom BRK informiert junge Frauen des Katholischen Frauenbundes über Hilfe am ...
Trösten und Hilfe rufen

Vermischtes
Grafenwöhr
01.10.2016
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Wenn das Kind beim Spielen stürzt und sich nicht mehr bewegt, sollten sich die Eltern möglichst schnell aus der Schockstarre befreien und handeln. Jede Sekunde kann zählen.

(rgr) Claudia Wolf, die Leiterin der jungen Frauen des Katholischen Frauenbundes, hatte Stephanie Busch vom Bayerischen Roten Kreuz um Aufklärung bei Notsituationen gebeten. Der Erste-Hilfe-Kurs liege schließlich bei den meisten Menschen lange zurück.

Grundsätzlich gelte es, den "HELD" zu beachten: Die Buchstaben stehen für: Hilfe rufen, Ermutigen, Lebenswichtige Funktionen überprüfen und mit einer Decke zudecken. Der Notruf unter 112 komme immer bei der Integrierten Leitstelle an. Die Frage, ob man helfen könne, müsse, wolle, beantwortete Busch so: "Es ist immer ein Muss. Aber es gilt auch, den Eigenschutz dabei zu beachten. Der Notrufabsatz ist aber oberste Priorität, sonst wäre es unterlassene Hilfeleistung", meinte Busch. Bei einem Unfall sei es wichtig, die Verletzten aus dem Gefahrenbereich zu bringen und ihnen gut zuzureden.

Das gelte nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für Erwachsene, da diese in Angst-Situationen zu kleinen Kindern würden. Anhand von einigen Fallbeispielen zeigte Busch auf, wie sich die Teilnehmer verhalten sollten. Die Referentin zeigte vor allem die "stabile Seitenlage" sowie die Mund-zu-Mund- und die Mund-zu-Nase-Beatmung. Bei Kindern dürfe nur mit einer Hand gedrückt werden und bei Säuglingen mit zwei Fingern.
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