Theateraufführung der Vorschulkinder der Kita St. Theresia
Verhexter Märchenkessel

König, Hexe und die Stiefschwestern von Aschenputtel kannten sich plötzlich gar nicht mehr aus.
Vermischtes
Grafenwöhr
20.06.2016
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Wenn der böse Wolf das Dornröschen fressen würde, wäre das eine Katastrophe. Tatsächlich bringt der Hexen-Schüler durch das verbotene Rühren im Märchenkessel noch so einiges mehr durcheinander. Und wenn dann Hänsel und Gretel noch mitmischen, ist Chaos vorprogrammiert.

Die Vorschulkinder "Schlaue Füchse" der katholischen Kindertagesstätte St. Theresia führten das Durcheinander auf der Naturbühne am Schönberg auf. Das Publikum, darunter Pfarrer Bernhard Müller, Kaplan Thomas Thiermann, Kirchenpfleger Paul Reichenberger sowie Bürgermeister Edgar Knobloch und seine Stellvertreterin Anita Stauber, war verzaubert.

Das Dilemma beginnt, als in Abwesenheit des Hexenmeisters sein Schüler meint, einmal im Märchenkessel umzurühren, da es angebrannt riecht. Gretel ist auf der Suche nach ihrem Hänsel, der sich sehr verändert hat und Rapunzel sucht ihren Turm - und natürlich auch den Prinzen. Der Wolf aus Rotkäppchen sagt ganz erstaunt: "Ich fresse keine alte Großmutter, sondern nur sechs Geißlein!" Die Stiefschwestern vermissen das Aschenputtel, bekommen aber Besuch vom Prinzen, der das verschlafene Dornröschen sucht. Das Rumpelstilzchen richtet seine Lohnforderung an das Rotkäppchen. Und auch die sieben Zwerge marschieren auf.

Pädagogisch wertvoll


Die künftigen Abc-Schützen begeisterten mit ihrem Stück das Publikum. "Vielleicht können sie später mal bei der katholischen Theatergruppe einsteigen", meinte Kita-Leiterin Martina Müller, die sich bei allen Helfern bedankte. Das Aufführen des Theaters und die Planung war pädagogisch wertvoll. "Am Anfang wollten mehrere Kinder die gleiche Figur spielen. Aber bei der Kinderkonferenz in der Kita entschieden sie selbst, wer in welche Rolle schlüpft", berichtete Müller.

Perfekt arrangiert


Die Kinder trafen die richtige Wahl. Die Nachwuchsschauspieler setzten das Stück treffend in Szene und hatten damit die Lacher des Publikums auf ihrer Seite. Ein Chor lieferte die passende Musik und Choreographie dazu. Die Kostüme waren zauberhaft arrangiert und um die Schminke kümmerte sich Melanie Kappl.
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