Wiedereröffnung und Segnung der Grund- und Mittelschule
Investition in die Bildung unserer Kinder

Vermischtes
Grafenwöhr
22.07.2016
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Bei der Schlüsselübergabe: Rektor Gerhard Götzl (von links), Bürgermeister Edgar Knobloch und Architekt Reinhold Krausch. Bilder: rgr (2)

Einige Klassen sind in den vergangenen Jahren bis zu viermal umgezogen, Fachräume konnten nicht benutzt werden. Aber Geduld und Belastungen haben sich gelohnt: Die generalsanierte Grund- und Mittelschule ist "fast neu".

(rgr) Aus dem Großprojekt ist nach den Worten von Landrat Andreas Meier bei der Einweihungsfeier am Freitagnachmittag eine "zeitgemäße ansprechende freundliche Bildungseinrichtung" geworden. "Es war eine logistische Meisterleistung mit tollem Endergebnis.". Meier dankte der Stadt Grafenwöhr und hob die Verdienste von Schulleiter Gerhard Götzl hervor.

"Ich will niemanden hervorheben, aber trotzdem erwähnen, dass Architekt Reinhold Krausch viel Herzblut in diese Baustelle gesteckt hat. Mit seinen Ideen konnte der eine oder andere Euro gespart werden", erklärte das Stadtoberhaupt. Die Investitionen, die letztlich in die Bildung unserer Kinder gesteckt werden, sind Investitionen in die Zukunft. Dies sei immer klar gewesen. Verbaut wurden 2,6 Millionen Euro für die energetische und 4,1 Millionen für die Innensanierung, die mit circa 3,2 Millionen über die Regierung gefördert werden. "Eine qualitativ gute und gleichzeitig schöne Schule hat Signalwirkung bei der Bevölkerung", war sich der Bürgermeister sicher. Der Zustand der Schule sei ein sichtbares Zeichen dafür, was die Stadt für ihren Nachwuchs übrig hat.

Götzl blickte zurück: Wie er versuchte, das Konzept der "Lernlandschaft" zu erklären - in den ersten drei Jahren habe dies für ihn einen "aussichtslosen Kampf gegen Windmühlen" geglichen. Die neue Raumstruktur biete fast unendliche Kombinationsmöglichkeiten für Klassen-, Gruppen- und Differenzierungsräume. Selbstgesteuertes und bewegtes Lernen sei möglich. In jedem Klassenzimmer ersetzt ein interaktives White-Board mit Dokumentenkamera die alte Tafel. "Wir müssen die Schule passend für die Schüler machen und nicht die Schüler passend für die Schule", sagte Götzl.

"Hier wurden Brücken geschlagen. Verbindungen gibt es zwischen Orten und Menschen und zwischen Vergangenheit und Zukunft", sagte Silvia Bäumler im Namen des Staatlichen Schulamts. Architekt Peter Brückner sprach von einem "nicht normalen Weg", da die Außensanierung am Anfang stand. Die Schule sollte jedoch nicht nur "eine neue Hülle" bekommen. Brückners Dank galt dem Bauherrn sowie den Handwerkern. Architekt Reinhold Krausch, der für die Innensanierung zuständig war, kam in Zimmermannskluft. Er brach eine Lanze für das Handwerk. Bevor er den symbolischen Schlüssel an den Bürgermeister überreichte, meinte er: "Es wurden alle Ideen umgesetzt."

Krausch dankte dem ehemaligen Bürgermeister Helmuth Wächter und dem amtierenden, den Schulhausmeistern, dem Bauhof sowie den Firmen und lud zum "Tag der offenen Tür" am Sonntag ein. Die Pfarrer Bernhard Müller und Dirk Grafe segneten die Grund- und Mittelschule. Die Feier gestaltete der Musikverein "Klingende Töne" und die Musikschule Vierstädtedreieck. Zum Schluss konnten sich die Gäste vom Ergebnis des Großprojektes bei einem Rundgang ein Bild machen.

Zur Wiedereröffnung begrüßte Bürgermeister Knobloch die Gäste. Namentlich nannte er Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, die Landtagsabgeordneten Petra Dettenhöfer, Annette Karl, Tobias Reiß, Bezirksrat Toni Dutz, die Bürgermeisterkollegen aus Eschenbach, Pressath, Kirchenthumbach, Trabitz und Mantel, die Vertreterin des staatlichen Schulamtes Rektorin Silvia Bäumler, Oberlehrerin a. D. Anna Mock und Monsignore Karl Wohlgut.

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