Wochenmarkt mit Biersack
Amüsantes "Stadtgespräch" beim Bunten Abend

Die Marktschreier unterhielten das Publikum beim "Bunten Abend" der Minis bestens. Bilder: rgr (2)
Vermischtes
Grafenwöhr
13.01.2016
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Der Gemüsesepp weiß nicht wohin mit seinen Waren. Als Kirchenschmuck würde sich das ganz gut machen, wird ihm geraten.

Zoiglbierkneipenwochenendbetreiber, Chorneuheiten, Gesundheitspolitik und mehr. Traditionsgemäß gab es beim "Bunten Abend" der Minis auch wieder ein "Stadtgespräch", bei dem so einiges auf die Schippe genommen wurde.

Eigentlich findet der Grafenwöhrer Wochenmarkt donnerstags statt. Eine Ausnahme gab es beim "Bunten Abend" am Samstag mit dem "Gemüsesepp" (Janik Schwemmer), dem Gewürzhändler (Lukas Braun), dem "Obstheinz" (Lukas Uschold) und Dennis Halbauer, der den leeren Stand besetzte. "Des is noch der Glühweinstand vom Färber Hannes vom Weihnachtsmarkt 2013. Der is so beschäftigt mit seinen Stadtratsaufgaben, dass er's einfach nimma schafft, was Ordentliches zu arbeiten", hieß es.

Erntedank ab Januar


Gemüsesepp zetert: "Wo soll ich jetzt des ganze Gemüse hinbringen? Ich kann ned alles allein essen." Sein Kollege meint: "Verkauf's halt der Frau Böhm für den Kirchenschmuck. Dann feiern wir Erntedank vom Januar bis zum Juni." Die Marktleute wussten aber auch Bescheid über die Neuerungen in der Pfarrei. "Die Frau Gößl aus Thumba ist wieder als Gemeindereferentin zurückgekommen. Die war unter dem Namen Eisend schon als Praktikantin da. Die spielt sogar E-Piano, ist Kommunionhelferin, gibt Schulunterricht und hat das Krippenspiel einstudiert. Wahrscheinlich wird die auch noch die Nachfolgerin vom Grimm Ludwig an der Orgel."

"Wer schießt den Bock ab?"


Die Pfarrei soll sogar verkleinert worden sein, da die Gößenreuther "ausgepfarrert" wurden. "Die haben jetzt einen eigenen Pfarrer. Irgendwann werden sie zum Benefizium erhoben", mutmaßt Obstheinz. Dagegen haben die Pressather einen Ruhestandspfarrer weniger. "Wer schießt jetzt bei denen den Bock ab?", wurde gerätselt. Rätsel gab für die Händler auch der junge Pater aus Speinshart auf. Warum Pfarrer Müller nach dem Jahresabschlussgottesdienst fünf Kracher vor dem Jugendheim gezündet hat, war wohl aus diesem Grund: "Damit die Flüchtlinge und der Hund vom Rauh Metzger um Mitternacht nicht zu sehr erschrecken."

Chormäßig gibt es eine Neuerung: Die Ute Groß hat jetzt einen neuen Filialchor von Sin falta, aufgepeppt mit einem Walter und einem Domspatzen - die Young Voices. Die haben schon ein Weihnachtskonzert gegeben. Angesprochen wurde auch die Einweihung der Naturbühne am Schönberg und der Flugzeugabsturz, der in Franken war, was nicht so schlimm sei, wenn es in Franken war. Ein Thema war natürlich der Wochenmarkt, wo der Zoiglbierkneipenwochenendbereiber genau den richtigen Namen für sein Geschäft hat: Biersack.

Meinung gegeigt


Auch die Eschenbacher bekamen mit ihrer Gesundheitspolitik ihr Fett weg. "Die haben unseren ansonsten ruhigen Bürgermeister erzürnt. Da Knobloch Ed hat ja nach Weihnachten den Eschenbachern so richtig die Meinung gegeigt und dass des nicht so laufen wird, wie die Eschenbacher des mit dem Gesundheitszentrum planen." Angesprochen wurden auch das Hundehotel in Gmünd sowie die Hüttener, die eine "nagelneue Kirche bekommen haben, die vom Grafenwöhrer Weihbischof eingeweiht wurde." Aber am Aussehen des neuen Altares scheiden sich noch etwas die Geister. Abschließend meinte Gesmüsesepp: "Jetzt ist's 15 Minuten nach Zwei. Denn sein Feierabend sei ihm schließlich so heilig, wie an Thiermann Thomas seine tägliche Zigarettenzufuhr."
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