Erweiterungsbau der Raiffeisenbank erhält kirchlichen Segen
Gut gelungen und ortsbildprägend

Architekt Reinhold Krausch (Mitte) überreichte den symbolischen Schlüssel an die Vorstände Herbert Meier (rechts) und Thomas Keck (links). Bild: rgr
Wirtschaft
Grafenwöhr
27.07.2016
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"Gut Ding will Weile haben": Nach einer zweijährigen Bauzeit wurde der Erweiterungsbau der Raiffeisenbank fertiggestellt. Das Ergebnis ist nach Worten des Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Kammerer "gut gelungen".

(rgr) Hans Kammerer begrüßte die Gäste bei der Einweihung des Erweiterungsbaus. Bevor Pfarrer Bernhard Müller und Pfarrer Dr. André Fischer dem Bau und allen, die hier ein- und ausgehen, den kirchlichen Segen erteilten, lobte der Aufsichtsratsvorsitzende: "Das Ortsbild von Grafenwöhr wird damit wesentlich bereichert."

Der Bau habe Symbolcharakter: "Die Steine bedeuten Solidität, Verbundenheit und Offenheit. Außerdem wurde damit ein Brückenschlag von alt-traditionell zu Neuem geschaffen", erklärte Architekt Reinhold Krausch. Anschließend übergab er den symbolischen Schlüssel an die Vorstände Herbert Meier und Thomas Keck.

"Mein Kompliment an die Verantwortlichen der Raiffeisenbank und dem Architekten", sagte Bürgermeister Edgar Knobloch. Der Bau an der Deyerling-Kreuzung sei ortsbildprägend und städtebaulich relevant. Entstanden seien nun attraktive, gesicherte Arbeitsplätze, denn die Raiffeisenbank sei wichtig für die Nahversorgung. Damit sei das Fundament gesichert, dass die Raiffeisenbank am Ort bleibt. Auch die Idee mit dem Parkplatz, bei dem die Kosten auf die Bank und die Stadt Grafenwöhr verteilt sind, sei gut. Als Geschenk brachte das Stadtoberhaupt das Grafenwöhrer Stadtwappen mit.

Herbert Meier, Vorstand der Raiffeisenbank, blickte auf die Idee zurück, das "Becker"-Anwesen zu kaufen, sowie auf die Bauphase. Er erläuterte, dass mit der Änderung der Banken und der Digitalisierung dieser Schritt des Erweiterungsbaus notwendig wurde. Während der Bauphase wurde auch das Pflaster beim bestehenden Gebäude erneuert. Meier bedankte sich bei Architekten, Bürgermeister und den ausführenden zumeist einheimischen Firmen. Beim "Tag der offenen Tür" konnten die Besucher die Räumlichkeiten besichtigen.
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