Stadt und Telekom drücken Startknopf beim Gründerzentrum
Flächendeckend schnell ins Internet

Wirtschaft
Grafenwöhr
25.08.2016
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Es ist soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse sind da. Ab sofort können rund 730 Haushalte in Grafenwöhr mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Netz surfen. Stadt und Telekom drückten den Startknopf in der Nähe des Gründerzentrums.

(rgr) Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. "Wir sind eine der wenigen Gemeinden, in dem flächendeckend im ganzen Stadtgebiet mit mindestens 30 MBit/s gesurft werden kann", freute sich Bürgermeister Edgar Knobloch.

Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktonsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. In Grafenwöhr wurde dieses System beim Gründerzentrum, in Hütten, in Dorf- und Bruckendorfgmünd, im Gewerbegebiet Bahnhof, in der Deyerling-Siedlung sowie teilweise in der Wolfgangsiedlung eingebaut.

Drei Hotspots


Das Stadtoberhaupt bedankte sich an dieser Stelle bei den Bürgern, die lange Zeit mit einer Baustelle vor ihrer Türe leben mussten und das ohne Beschwerden hinnahmen. Dank galt auch dem "Breitbandpaten" Holger Cibis. Enrico Delfino, Ansprechpartner Infrastrukturbetrieb der Telekom Deutschland, sagte: "Eine moderne digitale Infrastruktur ist ein Standortvorteil für die gesamte Gemeinde, aber auch für jede einzelne Immobilie. Die schnellen Internetanschlüsse können ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel gebucht werden."

Auch zum Thema Hotspot gab es Neuigkeiten: "In der Alten Amberger Straße und im Stadtpark gibt es sie schon. Im Waldbad wird es 2017 so weit sein", informierte Bürgermeister Knobloch.

VDSLVDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine Breitbandtechnologie. Diese nutzt für die Übertragung der Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. VDSL unterscheidet sich von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft bis zu 16 MBit/s. (rgr)


In der Alten Amberger Straße und im Stadtpark gibt es sie schon. Im Waldbad wird es 2017 so weit sein.Bürgermeister Edgar Knobloch über die geplanten Hotspots
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