Amt für Ländliche Entwicklung stellt Entwurf vor - Sitzung der Teilnehmergemeinschaft
Wirtschaftliches Wegenetz

In gewohnter Manier stellten die Geschwister Winterer in Begleitung von Robert Merkl aus Schwarzenfeld mit ihren Auftritten ihre ausgezeichnete Musikalität unter Beweis. Bilder: ohr
Lokales
Guteneck
26.08.2015
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Die Flurneuordnung trägt entscheidend dazu bei, die Arbeitszeiten der Landwirte zu reduzieren und die Maschinenkosten bedeutend zu senken. Neben der Bildung von entsprechend großen Wirtschaftsflächen ist auch ein bedarfsgerechtes Wegenetz unerlässlich.

In mehreren Flurbegehungen und Sitzungen der Arbeitskreise wurden die Vorstellungen und Anregungen für die Wirtschaftswege von den beteiligten Landwirten eingebracht und besprochen. Daraus fertigte die Behörde einen Wegenetzentwurf an, der bei der Vorstandssitzung der Teilnehmergemeinschaft vorgestellt wurde. Hieraus ist ersichtlich, dass einige Wege neu gebaut werden müssen, damit alle Grundstücke erschlossen sind. Allerdings werden auch künftig nicht mehr benötigt Wege aufgelassen und rückgebaut. Dies ist allerdings noch kein endgültiger Plan. Änderungen sind nach Aussage der Vorsitzenden Petra Trux vom Amt für Ländliche Entwicklung noch durchaus möglich. Anregungen werden bei der nächsten Sitzung des Vorstandes dann behandelt.

Der Anteil der erneuerbaren Energien ist zwar in den letzten Jahren schon beachtenswert angestiegen, muss aber - gemessen am permanent steigenden Energiebedarf - noch ausgebaut werden. Auch die Gemeinde will mit der Umsetzung einer Nahwärme-Versorgung im Zuge der Dorferneuerung einen Beitrag zur Energiewende leisten.

Baurätin Petra Trux machte deutlich, dass bei den Versammlungen bereits mehrfach der Wunsch nach einer Energieberatung vorgetragen wurde. Nach Rücksprache mit der Behörde ist eine begleitende Beratung zur rationellen und sparsamen Energieverwendung durchaus möglich. Bei Privatanwesen werden vom Amt für jeden Beratungsfall zehn kostenlose Stunden gewährt.

Für die Energieberatung ist das Architekturbüro Markus Rösch aus Gebenbach vorgesehen. Die Honorarhöchstsumme durch die Behörde ist auf 10 000 Euro begrenzt. Hierfür wird eine Förderung von 64 Prozent gewährt. 3600 Euro beträgt der Gemeindeanteil. Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Gemeinderat, wird das Büro Rösch die Beratungen vornehmen. Die Hausbesitzer in Guteneck und Weidenthal werden über den weiteren Ablauf noch näher informiert, gab Petra Trux bekannt.

Angestrebt werden insbesondere die Reduzierung des Energieverbrauchs in privaten und öffentlichen Liegenschaften, die Nutzung vorhandener Energieeinsparpotentiale mit Steigerung der Energieeffizienz sowie die Anwendung vorhandener Potenziale zur Energieerzeugung.

Bei der bevorstehenden Flurneuordnung sind für notwendige Wegebaumaßnahmen wieder Ausgleichsmaßnahmen erforderlich, gab Baurätin Trux zu verstehen. Hierzu ist eine Landschaftsplanung auf der Grundlage der vorliegenden Struktur- und Nutzungskartierung notwendig. Das Konzept wird in enger Abstimmung mit der Teilnehmergemeinschaft und den Ergebnissen aus der Flurwerkstatt ausgearbeitet und auch mit den Fachbehörden abgestimmt. Mit den Arbeiten wurde das Planungsbüro Gottfried Blank beauftragt.
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