Bekenntnis zur Jagd

Jedes Jahr Anfang November gedenken die Jäger ihres Schutzpatrons, des heiligen Hubertus. Die Kreisjägerschaft Nabburg lud in diesem Jahr nach Guteneck ein. Bild: ral
Lokales
Guteneck
11.11.2015
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Die Hubertusfeier der Jägerschaft der Kreisgruppe Nabburg fand in diesem Jahr im Gutstadel in Guteneck statt. Dabei gedachten die Jäger ihres Schutzpatrons.

In Vertretung des erkrankten Kreisvorsitzenden, Alois Seegerer, sprach dessen Stellvertreter, Johann Pütz im Anschluss an den Gottesdienst zu den Jägern. Jagen heiße, Verantwortung für Natur und Mensch zu übernehmen. "Die Jagd dient gerade jetzt der Erhaltung einer ausgewogenen Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt", versicherte Pütz. Sie erfülle nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit einen gesetzlichen Auftrag - neben der land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzung. "Basis der Jagd sind das Wissen, das handwerkliche Können und die Passion jeder einzelnen Jägerin und jedes Jägers." Dass die Wertvorstellungen in vielen Lebensbereichen einem ständigen Wandel unterworfen, davon sei die Jagd nicht ausgenommen.

Die Jäger unterstützen die Interessen der Grundeigentümer, den wichtigen Partnern und Inhabern des Jagdrechts, betonte Pütz. Es wird dafür gesorgt, dass in dicht besiedelter Kulturlandschaft jagdbare Wildtiere leben und nachhaltig genutzt werden können. Jäger setzen sich auch ein im Kampf gegen Tierseuchen wie zum Beispiel die Tollwut. Mit dem Wildbret werde ein Lebensmittel von bester Qualität geliefert.

Die Jagd orientiere sich am Natur- und Artenschutz "Es wurden nur Tierarten bejagt, deren Bestandsgröße eine nachhaltige Nutzung erlaubt oder eine Bejagung aus Natur- und Artenschutzgründen erforderlich ist."
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