Feuerwehr lässt Muskeln spielen

In den letzten Wochen wurde die Lärchenholzverkleidung am Feuerwehrhaus angebracht. Sie gibt dem Gebäude jetzt ein freundliches und gefälliges Aussehen. Nun geht es an die Innenarbeiten. Bild: haa
Lokales
Guteneck
19.10.2015
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Am Wochenende und nach Feierabend krempeln die Feuerwehr-Mitglieder die Ärmel hoch: 2000 Arbeitsstunden haben sie auf der Baustelle des neuen Feuerwehrhauses in Guteneck investiert. Die Früchte ihrer Arbeit wollen sie Mitte nächsten Jahres ernten.

. (haa) Eine enorme Leistung haben die Feuerwehr-Mitglieder in den vergangenen Monaten erbracht: In Rekordzeit wurde das Feuerwehrhaus mit Fahrzeughalle erstellt. Bis Mitte nächsten Jahres soll der Bau fertig sein. Wenn auch die großen Baumeisterarbeiten an Firmen vergeben wurden, so konnten die freiwilligen Helfer dennoch häufig tatkräftig mitarbeiten. Die so erbrachten Eigenleistungen mindern die Baukosten entsprechend.

Nach dem Richtfest im Juni ging alles Schlag auf Schlag. Das Dach wurde eingedeckt, der Vollwärmeschutz an den Außenwänden angebracht, und die Fenster, Türen und Tore wurden gesetzt. In den vergangenen Wochen wurde noch die Lärchenholz-Verkleidung aufgeschraubt, die dem Gebäude jetzt ein freundliches und gefälliges Aussehen verleiht. Das Gerüst am Hauptgebäude und der Fahrzeughalle ist zwischenzeitlich schon wieder abgebaut.

Innenarbeiten laufen an

Bürgermeister Johann Wilhelm informierte den Gemeinderat bei der jüngsten Sitzung darüber, dass der Bau nun winterfest ist und jetzt die Innenarbeiten anlaufen können. Die Estricharbeiten wurden bereits im Vorfeld vergeben. Das Architekturbüro Schönberger hat erneut weitere Arbeiten ausgeschrieben. Die Offerten hierfür lagen bereits vor. Für die Heizungstechnik und die Sanitäranlagen gab die Firma Paa aus Wölsendorf das günstigste Angebot ab und erhielt daher die beiden Aufträge. Die Elektroarbeiten gingen an die Firma Beer (Luigendorf). Die drei vergebenen Posten machen 73 600 Euro aus.

Erfreut zeigte sich Wilhelm über einen höheren Zuschuss für die beiden Stellplätze der Einsatzfahrzeuge der Gutenecker Wehr. Ausschlaggebend dafür sind die neuen Zuwendungsrichtlinien. Bisher war eine Förderung von insgesamt 93 000 Euro in Aussicht gestellt. Gemäß dem neuen Förderbescheid wurde nun ein Festbetrag von 115 500 Euro bewilligt.

70 000 Euro Ersparnis

Architekt Christian Schönberger berichtete von den verschiedenen Arbeiten, die am Gebäude ausgeführt wurden. Der Zeitplan für alle Gewerke sei korrekt eingehalten worden, da die Firmen termingerecht und zuverlässig gearbeitet hätten. Vor allem würdigte Schönberger die perfekte Abstimmung mit den Verantwortlichen der Feuerwehr und die tatkräftige Mitarbeit der Mitglieder. Bisher wurden 2000 Arbeitsstunden von den freiwilligen Helfern erbracht. Insgesamt seien Eigenleistungen von etwa 70 000 Euro vorgesehen. Dies sorge für beträchtliche Einsparungen.
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