Feuerwehren müssen noch heuer einen Teil der neuen Geräte anschaffen
9000 Euro für den Digitalfunk

Lokales
Guteneck
29.09.2014
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Für den Digitalfunk der Hilfsorganisationen soll im Landkreis in diesem Jahr der erweiterte Probebetrieb anlaufen. Die Feuerwehren der Gemeinde müssen daher vom analogen auf den digitalen Funkbetrieb umstellen. Deshalb muss noch heuer zumindest ein Teil der neuen Geräte beschafft werden. Bei der Ausschreibungsgemeinschaft des Landkreises, der sich auch die Gemeinde angeschlossen hat, wurde die Firma Abel & Kaeufel als der wirtschaftlichste Bieter ermittelt, gab Bürgermeister Johann Wilhelm in der letzten Gemeinderatsitzung bekannt.

In einer Besprechung der gemeindlichen Wehren wurde ermittelt, dass insgesamt fünf Fahrzeugfunkgeräte und zwölf Handfunkgeräte erforderlich sind. Ein Fahrzeugfunkgerät kostet 900 Euro und wird mit 733 Euro gefördert, so dass es netto 170 Euro kostet. Hinzu kommt allerdings noch der Einbau, der jedoch nicht bezuschusst wird. Für diese Montage werden Angebote von autorisierten Fachfirmen eingeholt.

Bei den Handfunkgeräten beläuft sich der Preis auf 600 Euro abzüglich 512 Euro Förderung, also netto 90 Euro. Wegen des Termins für die Umstellung muss die Feuerwehr Guteneck heuer noch mit einem Fahrzeugfunk sowie alle Kommandanten der Wehr mit je einem Handfunkgerät ausgestattet werden. Die weiteren Geräte werden 2015 beschafft. Insgesamt kostet die Umrüstung auf den Digitalfunk 18 000 Euro, an Förderung werden 9000 Euro erwartet. Die Feuerwehr Guteneck beschafft für die Wehr zwei weitere Handfunkgeräte mit Zubehör auf eigene Rechnung. Ebenso bestellt sich die Feuerwehr Unteraich ein zusätzliches Funkgerät und zahlt es aus der Vereinskasse. Bei der Besprechung der Kommandanten wurde deutlich, dass bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck wegen der aufwendigen Verkehrsregelung ein weiteres Handfunkgerät notwendig wäre. Der Gemeinderat stimmte dem Ankauf zu.
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